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Spitzentop in Weinrot Burda Nr.112-09/2005



Super einfach und ideal für Resteverarbeitung,
denn es benötig nicht wirklich viel Stoff ;)

Ich liebe schlichte Schnitte, die auch noch wenig Stoff verbrauchen ;)

Dieses Top ist ein Rest aus dem kürzlich gezeigten Kleid.

Es ist ungefüttert und kann so je nach Wunsch mit anderen farbigen 
Tops individuell kombiniert und getragen werden. 

Ein leichter Stehkragen, der eher weiter geschnitten ist,
damit es nicht so eng am Hals ist. 

Ich habe das Rückenteil länger zugeschnitten.
Der Schnitt hat nur seitliche Brustabnähner,
sonst ist der Schnitt locker. Die Seitennaht ist etwas Tailliert,
glaub ich ;). Die Farbe ist wirklich super schön
und passt zu so vielen meinen lieblingsfarben, wie 
Camel und Marine ;)




Gern blätter ich durch die Schnitte durch,
besonders, weil es bei den älteren Burdaschnitten
immer wieder solche kleinen Highlights gibt,
die ich für Resteverarbeitung nutzen kann ;)


Das Top habe ich jeweils um 1 cm gekürzt. 
Hätte, weil der Stoff elastisch ist, 
ruhig noch eine Nr. kleiner zu schneiden können.

Der Schnitt Burda Nr. 112 aus der 09/2005

Auch auf die rückwärtige Naht in der Mitte
habe ich natürlich, auf Grund meiner Wahl,
eines elastischen Stoffes, verzichtet und den 
Stoff im Stoffbruch zu geschnitten.

Ein kleiner Quadrat ist von Stoff noch über.
Für Applikation ?! Nein, das habe ich tatsächlich entsorgt. 


Was hätte ich besser machen können, wenn ich es gewollt hätte,
wäre ein Formband in die Armausschnitte einzubügeln.
Habe ich nicht, daher, wie bei Burda auch leider üblich,
viel zu große Armausschnitte (obwohl gekürzt), sind diese etwas "unschön"
Also schlagen wellen. Da es Stretchmaterial ist, 
werde ich die Seiten noch mal enger nähen und dann passt der
Armausschnitt auch besser. Ich wollte kein Formband einbügeln.
1. der wäre sichtbar (weiß oder grau) 2. Vermutlich auch zu steif 

Die T-Shirts machen ja auch keine Formbandeinlage,
also dachte ich mache es auch ohne. 
Das gleiche habe ich schon bei dem Kleid gemacht. Keine Einlage.
Die Ärmel haben am Kleid gut funktioniert, weil ich einen Ärmel eingesetzt habe,
dadurch das bi-elastische Material etwas mehr Form bekommen hat.
Hätte ich noch was vom dem Romanitjersey oder von der Spitze
hätte ich auch solch einen Stehkragen genäht. Der gefällt mir besser
als meine schnelle Version mit den Satinband.

Vielleicht nehme ich ein Gummi-Schrägband, damit der Ausschnitt
weiter flexibel bleibt. Mal sehen. Manchmal mag ich das einfach,
etwas auszuprobieren. Wie auch dieses Top und das Kleid.
Freudensprünge mache ich aber nicht, bei beiden, weil mich das eine oder andere
nicht so zu 100 % überzeugt. 

Vielleicht trenne ich mich von dem Top hier und
mache das Kleid mit Stehkragen oder ich trenne mich vom
Kleid und mache zu dem Top die Ärmel dran. 

Ich glaube die zweite Version gefällt mir besser,
weil ich das Kleid - so schön es aussehn mag,
so extrem schwer, vom Material, finde. 
Ich habe vergessen,
wie schwer sich doch Romanitjersey anfühlt.
Außerdem, auch sehr gute Qualität, 
sieht nach einer trage-wasch-zeit einfach nicht mehr schön aus und nach der Wäsche, trocknet es eine halbe Ewigkeit.

Übrigens, das ist der Grund, warum es noch keine Tragefotos gibt
weder vom Kleid noch vom Top. Ich bin von beiden einfach noch nicht
zu 100 % überzeugt. Aber ohne etwas auszuprobieren lernt man einfach 
nichts dazu. Mal sehen, wie ich mich tatsächlich entscheiden werde.

Schönen Advent

Kommentare

  1. Liebe Anita,
    der Schnitt gefällt mir sehr gut.
    Ich werde gleich mal nachsehen, ob ich diese Ausgabe auch habe.
    Es kommt immer mal wieder vor, dass man von einem Ergebnis nicht überzeugt ist, das macht nichts.
    Ich probiere auch gerne vieles aus. Probieren geht vor Studieren, oder wie war das? :-)
    Liebe Grüße von Heike

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