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Echter Seidensamt - ein (Alb-)Traum Stoff ?!


Eines der schönsten und schwierigsten Stoffe,
die ich vernäht habe.

Seidensamt, aus 80 % Viskose und 20 % Seide,
in einer schönen Blau-Grün Farbe - Petrol.

Was macht es so schwierig? 
Nun, eigentlich alles. 
Jeder Arbeitsschnitt benötig
seine Aufmerksamkeit.

Vom Zuschnitt, der sich schon mal verschieben kann.
Mit meiner neuen selbstschärfenden Schere 
ging das sehr gut. Und, ja, dieser Samt 
fuselt auch, fein, sehr fein, kaum zu sehen.

Diese besonders edle Stück habe ich schon seit einigen Jahren.
Made in Germany - sicher noch eine Seltenheit.

Mein Stoff ersteigerte ich von einer Dame,
die ihre Atelier geschlossen hat und einige ihrer
Stoff-Schätze versteigert hat.

Ein wahrlich schöner Schatz und ich habe,
auch jetzt noch, ein großen Respekt vor diesem Stoff.



Dieser Schnitt, aus der Boutique Dez. 2015,
hat mir von Anfang an gefallen.

Gern hätte ich ein dunkelblauen Wollstoff 
verwendet, leider reichte die Stoffmenge nicht aus.
So suchte ich weiter und fand dann den Seidensamt.
Ja, ich überlegte schon mal einen Tag.
Schließlich habe ich noch nie Seidensamt
verarbeitet und dieser ist wirklich ein Schatz.
Sicher nicht wieder so schnell - so günstig -
zu erwerben ;)


 Das Vorderteil und Rückenteil
ist ein im Stoffbruch zugeschnittenes Teil.
Hinzu kommt der Besatz innen und noch mal 
so viel für die Ärmel sowie den Kragen.
Echt viel Stoff und ja, den Seidensamt,
sollte man in einer Richtung zuschneiden.
Das tat ich auch

Das sieht so aus.


Mein Samtstoff hat genügend Länge.
Also wählte ich diesen, obwohl ich ahnte, 
dass es nicht einfach sein wird, diesen zu verarbeiten.


Petrol ist eine Mischfarbe aus Blau und Grün.
Wie ein dunkles Türkis ;) 

So eine schöne Farbe und dann noch mit 
dem Seidenanteil, herrlich schön glänzend.

Passend farbige Garne zu finden,
ist schon nicht einfach. Vernäht habe ich dann
doch mit dunkelblau. Ein Seidengarn in einer ähnlichen
Farbe (das rechte Garn) fand ich auch noch.
Das werde ich für die Handnähte verwenden.



Bügeln ist so aufwändig. Ich hatte so meine 
Schwierigkeiten, die Bügeleinlagen zu fixieren.

Nicht zu viel Druck, Hitze usw. Daher lösten sich wieder
manche an einigen Ecken. Die habe ich wieder fixiert.
Hoffentlich lösen die sich nicht wieder auf.

Auch das Bügeln des Samtstoffes bedarf 
Fingerspitzengefühl und viel Geduld/Zeit
sowie das richtige Hilfsmittel.

Ich verwendete ein Handtuch, aber eines mit solch einer
Samtseite. Dieser hat gut funktioniert. Um eine Bügel-Verglich
zu der groben Seite des Handtuches zu haben, probierte ich ein 
Stück Samt aus. Danach sah mein schöner Samt, wie Pannesamt
aus, total gesprenkelt. 


Nicht nur das Bügel stellt schon eine Herausforderung
sonder auch das Vernähen der Stoffes. 

Samt lebt unter dem Nähfuss und verschiebt sich.
Ich habe daher vorgeheftet und das hat gut funktioniert.
Präziser wäre eine gegenläufige Heftung, doch ich stellte
fest, dass leider die Einstiche zu sehen sind.

Das sah ich, als ich den Reihgarn herausgezogen habe
und zwar schon am Vor- und Rückenteil, den ich,
wie üblich, markiert habe. 

Daher entschied ich mich,
nur in der Nahtzugabe zu Heften.



Dank des Geschenks aus dem Nähworkshop in Köln,
konnte ich auch mit dem Wundermittel
"Krauseminzwasser" nicht nur die Einstichlöcher
wieder verschwinden lassen, sondern auch mein
Fehler über den Nadel zu nähen.

Eigentlich nähte ich nie über die Nadeln,
da ich schon viele nachteiligen Erfahrungen 
gesammelt habe, warum ich jetzt ausgerechnet
an solch einem edlen und empfindlichen Samtstoff
über die Stecknadeln genäht habe.... 
ja, ich weiß, den Grund, Zeitmangel.

Wie so oft rächt es sich, wer schnell mal eben 
ein Ärmel ein nähen möchte.

So sieht das dann aus. Aber wie gesagt,
mit dem Krauseminzwasser habe ich diese 
Stecknadeln-hinterlassenschaften tatsächlich
wegsprühen und wegbügeln können. 

Spätesten jetzt, hat ich das Wunderwasser,
wirklich überzeugt und zum Glück, konnte ich meine
Arbeit an der Jacke fortsetzen. Beim zweiten Ärmel
habe ich natürlich nicht mehr über die Stecknadeln genäht.
Ein Fehler macht man nur einmal :)


Die Nähzeitschrift La mia Boutique ist auf Italienisch.
Ich nähe ja eh nicht nach Anleitung, daher bin ich mir 
nicht sicher, ob ein Futter gedacht war. Für den Ärmel schon,
das ist schon auf dem Foto zu sehen. Jedenfalls habe ich 
zu meiner Überraschung, ein farblich ähnlichen Stoff gefunden,
ein dicker Futterstoff, ähnlich einem Satin Duchesse. 
Vermutlich ist es Viskose, sagen wir, ich hoffe es. 
Jedenfalls, fühlt es sich nach einer sehr guten Qualität an
und es sieht wirklich schön aus. Ein ähnlicher Petrol Farbton.

Hier ist der Ärmel zu sehen. Ein richtig weit geschnittenes Model
und es sieht wirklich am Design toll aus. 


Als die Herausforderungen und Schwierigkeiten 
hören nicht auf. Dieser Satinstoff ist so glatt,
dass der noch schwieriger mit dem Samt zu vernähen 
ist, als der Samt mit Samt. 

Selbst das IDE-System der Pfaff, hilft nur minimal.
Am Besten war es, den Satinstoff unten und den Samtstoff oben 
unter dem Nähfuss zu vernähen. Habe so den Eindruck,
 dass der Satinstoff verrutscht weniger. 

Dann kommt noch die gegenläufige Rundung,
die das Nähen auch nicht leichter macht. 
Ich habe in mehreren Abschnitten das Futter 
mit dem Innenbeleg vernäht. Das hat gut funktioniert.
Denn die erste Version, einmal rum und dann den Satinstoff
oben, habe ich wieder aufgetrennt. Alles verzogen und verschoben.
Und ganz rum bin mich nicht gekommen, weil sich schon alles 
verschoben und verzogen hat. 

Hier ist das Futter zu sehen, vor dem Nähen.
Erst habe ich überlegt, das Futter nicht zu verstürzen.
Möglich wäre es sicher, mir fehlte aber Stoff für ein Schrägbad
und ein Schrägband hatte ich auch nicht. So habe ich es doch 
die altbekannte Methode gewählt. Zu dem Zeitpunkt dachte ich auch
es würde schnell gehen.... 


Wie sich doch so ein Stoff verändern kann.
Meine erste Anprobe, ohne Einlagen und Belege,
war so schön leicht und fließend. Hat was "leichtes" 
an sich gehabt. Die Einlage hat es nicht beschwert,
aber der Beleg macht sich echt bemerkbar.
Gefühlt doppelt so schwer, aber ohne geht es nicht.

Jedenfalls, das war die Jacke,
echt anspruchsvoll. Der Schnitt ist einfach,
relativ einfach, aber alles andere..... 
Stoff, Nähen, Bügeln, Füttern....
Unglaublich!



Was ich bis jetzt geschafft habe 
macht mich schon relativ Stolz.
Auch wenn es nicht wirklich zu sehen ist,
welche Hürden und Probleme 
in diesem Stück zu bewältigen waren. 

Futter ist auch schon eingenäht.

Es fehlen noch einige Kleinigkeiten 
und der feinschliff, evtl. die Schleife (nicht dauerhaft)

Mir grault es jetzt schon vor dem Bügeln.

Outfit und Tragebilder werden folgen. 

Nach dem echt anstrengenden Projekt, brauche ich was leichtes ;)
Mir schwebt da ein leichter und einfach zu nähender Mantel.
Ohne Beleg ;) Bin mal gespannt.


Um die Frage in der Überschrift zu beantworten,
nein, es ist ein Albtraum, eher ein Traumstoff.
Ja, er ist nicht einfach, doch wenn man seine 
Tücken kennt ist es ein wirklich schönes Stück.

Sicher nicht für jeden Tag, doch er wird
immer eine Faszination und Eleganz ausstrahlen,
 wie ich finde. 

Für mich, trotz der vielen Hürden, bleibt dieser
Seidensamt ein Taumstoff!

Ein Juwel unter den Stoffen,
denn grade in den Farben der Edelsteine
erstrahlt dieser um so schöner.

Ich gebe zu, mir gefällt auch die Farbe Petrol.
Es ist ein Mix aus Saphir und Smaragd ;)

Wünsche euch allen ein
Frohes Fest und schöne Weihnachtstage!


NACHTRAG

Knopflöcher..... 

Ich glaube die beste und schönste Methode 
für den Seidensamt, wären die gepaspelte Knopflöcher. 
Tja, das weiß ich jetzt erst... wo die Cape-Jacke fertig ist.
Nun ich glaube, ich wollte von beginn an keine Knopflöcher,
sonst hätte ich schon bei der Vorbereitung damit begonnen.

Jedenfalls wolle ich mal meine zwei Versuche zeigen.
Ich habe in Nähmaschinen genähtes Knopfloch 
und ein handgenähtes Knopfloch probiert. 

Beide gefallen mir bei dem Seidensamt nicht
und ich würde behaupten beide sind als nicht die besten Lösungen.
Jedoch möchte ich diese einfach mal Zeigen.

Ich habe eine dunkelblaue Gimpe mit einem dunkelblauen Knopflochgarn 
umrandet. Es ist nach dem Workshop mein erstes Knopfloch seit langem.
Und wie immer ist es der Anfang der es schwierig macht. 
Ich folgte auch nicht den 100 % Anweisungen wie im Nähkurs,
da ich diese von beginn nicht komplett mitbekommen habe. 
Stattdessen habe ich den Einschnitt ringsherum mit dem Seidengarn 
umrandet und dann begonnen mit dem Knopflochgarn zu "knoten".

Der Samtstoff als Oberfläche, ist echt nicht das geeignetste Material. 
Jedenfalls habe ich auf die schnelle das Knopfloch beendet,
daher ist es nicht das schönste, aber es ist deutlich erkennbar.

Das andere habe ich mit der Nähmaschine genäht. 
Zuvor aber unten und oben ein Organzastoff um den Seidensamt gelegt. 
Damit wird das Knopfloch verstärkt und der Knopfloch-Nähfuss nähte 
seine Rechtecke ohne Probleme. Allerdings würde ich mich nicht darauf verlassen.
Ich habe nur ein Knopfloch genäht. Ohne Organza gingt es überhaupt nicht,
der Fuß hat sich nicht bewegt und die Maschine nähte nur auf einer Stelle. 
Ja, das musste ich auch ausprobieren, so lernen wir halt, aus Erfahrung.

Also immer die Finger und das Auge wachsam dabei haben,
wenn die Maschine das Knopfloch näht. Ich habe glaube ich
einmal kurz gezogen, weil ich dachte, es hängt schon wieder.
Das war aber nicht so, ich habe den Stichlänge verkürzt,
weil ich ein schön gesticktes Knopfloch haben wollte, also das Garn schön
eng an einander. Damit ist aber folgendes passiert.
Das Knopfloch ist bretthart! Es hat förmlich alles platt gewalzt.
Für ein Rustikales aussehen wären diese Knopflöcher toll,
aber nicht für mein eher feminines Cape-Jäckchen. 

Also mit Organza Stoff unterlegt sowohl oben wie unten ist es möglich 
Knopflöcher auf Samt zu nähen - aber elegant wirkt das nicht.
Dafür sollten doch lieber Paspel Knopflöcher gewählt werden,
dass muss aber vorher bedacht werden, nicht wenn die Jacke schon fertig ist!

Ich entschied mich daher zu den Druckknöpfen, weil es für mich zu spät war
noch Paspelknopflöcher anzufertigen. Es wären zwei Stück gewesen,
also nicht so viele, aber ich habe es schon fertig gefüttert. Der Zeitablauf
bei Nähen ist schon sehr wichtig. Ich wollte jetzt nicht wieder das Futter öffen
und alles noch mal einnähen, nur wegen zwei Knopflöchern. Die sicher auch 
an der Stelle, wo welche gedacht waren, ein Paspel Knopfloch eh nicht funktioniert hätte.

So jetzt noch ein paar Fotos von meinen zwei Versuchen. 

Diesen Fuß, kennen die meisten. 


Eigentlich sehr schön.... nur sehr sehr hart.
Bretthart.... Andere Jacke, dann gern, auch dieses Knopfloch.


Das Organza wurde ringsherum weggeschnitten.
Farblich sieht das Seidengarn viel schöner aus,
als der dunkelblaue Knoplochgarn, aus aus Seide.

Sieht aus wie gestrickt ;) 


Mein Seidennähgarn - so schön von der Farbe!
Echte Seide.... 


Der feine Staub - überall Seidensamt fuseln....


Die Breite ist lt. Program 7.0 und länge 0.4 
ich habe auf 0.2 reduziert. Das mache ich bei jedem 
Knopfloch, es sieht einfach schöner aus, wenn 
das Garn schön eng aneinander sich reiht. 
Vielleicht hätten hier 0.3 gereicht. 

Also immer IMMER eine Probe machen.
Je nach Stoff/Material, lässt sich ein 
genähtes Knopfloch auch wieder auftrennen.
Habe ich auch schon oft gemacht.
Dauert ja, aber es geht. Je nach Matrial 
ist von den Einstichen nichts mehr zu sehen.
Sonst einfach mal mit Krauseminzwasser probieren. 

Sonst wenn nichts mehr hilft, Paspel-Knopflöcher ;)

Weite Detail Fotos 



Das Futter innen. Ich habe eine Bewegungsfalte eingeplant,
wie ich sonst von so vielen anderen gefütterten Jacken kannte.
Auch habe ich ein rückwärtigen Besatz hergestellt. Leider drückt sich dieser,
wenn man genau hinschaut beim Tragen durch. Daher glaube ich, muss 
immer entschieden werden ob solch ein rückwärtiger Besatz sinn macht,
je nach Oberstoff. Meiner ist ja bekanntlich so wie so recht empfindlich.
Mein Intention war aber, die folgende. Ich wollte nicht das blanke Futter
direkt im Nacken, bei weit ausgeschnittenen Oberteilen fühlen,
daher habe ich den rückwärtigen Beleg genäht. Wenn es nach mir geht,
würde ich mich immer wieder dazu entschließen, denn ich reagiere recht
empfindlich auf bestimmte Stoffe die direkt mit meiner Haut 
in Kontakt treten. Das wäre hier sicher auch der Fall, daher über sehe ich
die dezente Erscheinung auf dem Oberstoff im Rücken. 

Sonst war es eine sehr gute Idee die Jacke vollständig gefüttert zu haben.
Es schont nicht nur meine Oberbekleidung sondern auch die Cape-Jacke.



Die zwei kleinen Punkte sind die winzig kleinen Drückknöpfe in schwarz.
Mein Wunsch war, die so unsichbar wie irgendwie möglich zu gestallten. 
Allerdings werde ich wohl kaum die Cape-Jacke geöffnet tragen,
auch wenn es möglich wäre, da das Design geschlossen am besten ausschaut.












Kommentare

  1. Sieht sehr ordentlich (wie immer) und festlich aus. ICh fühl mit dir, wenn schon das IDT nicht helfen kann, ist man gestraft, hatte das bis jetzt nur einmal bei huachfeinen Stores, die ich als Geburtstagsgeschenk für eine Freundin gekürzt habe. Ein Blumenstrauß hätte mir ein paar graue Haare erspart.
    Ein paarDetails zu deiner Schere würden mich interessieren, vllt hastdu ja schon mal geschrieben und ich habs nur grad nicht parat.
    Schöne Weihnachtszeit für dich und deine Lieben
    lg
    Monika

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  2. Liebe Anita,
    ich lese, bewundere und genieße mit - bin zur Zeit nur etwas medienmüde.
    Auch Dir und den Deinen ein Frohes Fest!
    Liebe Grüße,
    Sandra

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