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Burda 6671 Kleid aus Romanit & Spitze



Weinroter Viskose Romanit, 
ein Rest aus meinem anderen Kleidprojekt.

Ja, zur Zeit verarbeite ich einige Reststoffe,
weil die zu Herbst/Winter Zeit passen ;)

Diesem Kleid.


 (hier den Zuschnitt gezeigt
 und hier anders Styling gezeigt)

War noch im Regal und wollte verarbeitet werden,
was ich jetzt mal in die Tat umgesetzt habe.

Weinrot ist ein schöne Herbst/Winter Farbe
und ich wollte gern wieder mal was mit Spitze 
machen, so kaufe ich diese elastische Spitze
für dieses neue Projekt. 

Ein Kurzgrößen Schnitt nach Burda,
den ich gern ausprobieren wollte.

Ausgedruckt und geklebt schon 
vor einigen Monaten, so dass ich 
direkt loslegen konnte. 



Elastischestoffe sind ideal um auch mal 
auf Reißverschlüsse zu verzichten.
So auch in diesem Fall. 

Jersey für den Rock, jeweils im Stoffbruch
zugeschnitten. Abnäher und Seiten genäht
mit der Nähmaschine, keine Versäuberung der Kanten,
weil es nicht nötig ist, der Jersey rollt sich nicht ein 
und die geschnittene Kante franst auch nicht aus. 

Spitze, ebenfalls in Stoffbruch zugeschnitten.
Brustabnäher genäht, dann Seiten und Schulternaht.

Den Ärmelschnitt aufgelegt und mit langem Lineal 
verlängert. Dabei beachtet, dass der Ärmel schmaler
ausfällt, weil der Stoff elastisch ist.

Ärmel eingesetzt und genäht mit der Nähmaschine.
Die Kanten dann an der Overlock zusammen versäumt.

Zuvor aber habe ich aus dem noch vorhandenen Jerseyrest
eine Futtercorsage zugeschnitten. Die Spitze ist ja durchsichtig ;)


Es reichte nur von der Taille bis über die Brust
und hinten zur Rückenmitte. Vorn habe ich ein Herzausschnitt 
geschnitten hinten einfach eine waagerechte Grade gelassen.

Damit ist das Kleid auch "warm" gefüttert und die Unterwäsche
weitestgehend verdeckt. Einfach dann mit Heftgarn vorgeheftet
um dann mit der Nähmaschine knappkantig beide Stoffe,
die Futtercosage und die Spitze, miteinander zu verbinden.



Mit dem Hexenstich den Saum am Rock
mit Jerseynadeln genäht.


Den Halsausschnitt mit einem farblich
ähnlichen Satinschrägband eingefasst. 


In der Taille treffen viele (dicke) Stoffe 
auf einander, die habe ich stufig zurück geschnitten.
Das hat etwas geholfen, aber es ist immer noch viel
Stoff da. Das gute ist aber, es wirkt jetzt
so, als ob ich ein Spitzenoberteil in ein Bleistiftrock 
gesteckt hätte, also als ob es ein Zwei-Teiler wäre.



Zu diesem Kleid würde ich 
schwarze oder dunkelblaue Accessoires wählen.
Wildleder Pumps oder Stiefel. Also mehr gedeckte Farben.

Aber auch Camel würde sehr gut dazu passen.
Ich habe mal meine Rosakurz jacke ausprobiert.
Und da schaut so aus ;)

Kurze Rosajacke (hier berichtet) 



Zum Schnitt Burda 6671


Dieser ist wirklich leicht zu nähen und er ist 
"normal weit" konzipiert. 

Wer es gern enger haben möchte,
kann ruhig eine Größe kleiner nähen,
sonst ist es einfach wie eine Art "Hüllenkleid"
Daher auch ideal für Sommerkleider, 
die eh etwas locker auf der Haut sitzen sollten.

Ich finden den Schnitt sehr gut,
weil ich durch die einzelnen Schnittteile
gut auf Reststoffe verteilen kann um zu sehen
ob ich diese verwenden kann. 

Wie der Ausschnitt und Schnitt allgemein
bei unelastischen Stoffen sich verhalten wird,
weiß ich  noch nicht ;) Werde es aber sicher 
für ein Sommerkleid gern ausprobieren ;)




Kommentare

  1. Nun bin ja mal auf die Tragefotos gespannt, das ist ja wieder so ein hübsches Kleid.
    Weinrot steht Dir bestimmt richtig gut.
    Ich wünsche dir einen schönen 4. Advent,
    liebe Grüße
    Susan

    AntwortenLöschen
  2. Das ist ja ein süßer Sixtiesschnitt und deine Stoffwahl für das Kleid wieder sehr fein.
    Ich freue mich auf Bilder an der Frau.
    LG von Susanne

    AntwortenLöschen
  3. Das sieht sehr hübsch aus!auch die farben finde ich super!
    ich ahbe noch paar verarbeitungtipps für dich, falls du interesse hast. wenn nicht, dann bitte nicht weiter lesen.
    das satinband mit damp leicht,aber ohne fanatismus ziehen und dabei etwas rund bügeln.
    er ist sonst in sich zu locker. schrägbänder haben die eigentschafft ,dass sie dann,wenn sie lockjer sind etwas schrägzüge werfen oder ungleichmässig werden. mit leichtem dampfdehnen bringt man sie auf ihre feste breite und glatte form. auch rundbügeln ist bei alle rundungen sehr wichtig.
    die spitze näht man mit kleinem zickzack auf die andere spitze oder den stoff. der grund: man man sie elastisch damit einerseits und andrerseits verschindet sie ganz schön im muster. und da kommt noch ein wichtiger punkt ins spielt. für gewöhnlich wiederholt man umriß des spitzenmusters mit zigzack. d.h. man näht zigzack nicht cup wiederholend sondern an der kante der blume entlang. wenn es etwas andere situation wäre, dann schneidet man auch sowohl rechtes als auch links "nahtzugaben" abseits der zigzacknaht auf beiden seiten. somit bekommt man einen einheitlichen stoff. auf diese weise brungt man z.b. bogenkanten an beeliebigen stellen im kleid, z.b. V-ausschnitte oder rund herum um schleier der braut.

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