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Sommertrend Bomberjacke, ähnlich wie mein Blouson

Damals, vor zwei Jahren, war es Blouson ;) 

Wie auch immer der Modetrend die Form der Jacke benennt. 
Auch ich habe mich verleiten lassen, eine solche Jacke zu nähen.
Der Grund war aber eher der Stoff, den ich im Internet ersteigert habe.

Es ist sehr leicht, wie Ballonseide, glänzt wie Satin und hat solch schöne Farben mit schönen Motiv.

Hätte ich besser aufgepasst, hätte ich die Ärmel bei diesem Schnitt von Burda Nr. 125 - 02/2013 sicher verlängert. Die technische Zeichnung irritiert. Die Jacke ist vom Schnitt schon kurz, daher ist die Zeichnung irreführend, denn auch die Arme sind kurz. 3/4 würde ich sagen.



125 0213 B
Bildquelle: Burda Style

Nicht so gut ist mir das Ende des trennbaren Reißverschlusses beim Bündchen gelungen. Es macht so eine "Nase". Als ich die Jacke genäht habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich diese tatsächlich so oft tragen würde, dann hätte ich sicher, die Nase versucht noch abzumildern /retten. Erst später stellte sich heraus, dass ich diese sowohl zum klassischen Bürolook ebenfalls gut tragen konnte. Also Casual und Business. Die Farben harmonieren schön zum Anthrazit.  

Reißverschluss habe ich von Stoffe.de wie auch das feine Strickbünchen

Der Schnitt ist recht einfach zu nähen. Ich habe die Jacke vollständig gefüttert. 
Etwas aufwändig ist/war der V-Ausschnitt, weil hier der Reißverschluss und das Strickbündchen 
und der Stoff aufeinander treffen. Es bedarf daher an dieser Stelle etwas erhöhte Konzentration und Genauigkeit. Meine "Nase" am unteren Bündchen liegt daran, dass ich entweder zu langen Reißverschluss gewählt habe oder mein Bündchen zu schmal geraten ist. Also hier auch genau ausmessen, sonst könnte evtl. auch solch eine Nase bei eurem Stück passieren. 

Ein paar Verarbeitungsfotos habe ich noch mal aus dem alten Blog-Beitrag in diesen Übernommen. 
Am Ende könnt ihr noch mal die vielen einzelnen Nähabschnitte sehen. 

Ob ich noch eine Bomerjacke nähen werde, weiß ich zur Zeit nicht. Habe ja eine, die ich aber eher Blouson nenne. Bomerjacke, als Begriff, ist mir in einem anderen Zusammenhang bekannt und eher negativ behaftet. Wie auch immer, dieses Jahr wird die Form halt so genannt. 

Wenn ich defenieren würde, dann wäre Blouson eine leichte Jacke. Bommerjacke eher (warm) gefüttert, aber auch aus einem leiten/mittelschweren Satinstoff. Die College Jacke, hat oft Reglanarme (kein muss?) und ist aus einem mix von Kunstleder (weiße Arme) und Druckknöpfe als Verschluss. Der Oberstoff für den Torso ist Wolle oder Sweatstoff. Also der Klassiker ;) Es sind nur keine Unterschiede, aber die Form ist recht ähnlich. Immer reicht weit in der Tailie und die Jacke ist Hüftlang. Erinnert an eine O- bzw. Apfelform. Übrigens, mein gewählter Schnitt ist wirklich KURZ, ich habe nichts abgeändert, es ist eine Normalgröße. Also Achtung, könnte für euch größere Mädels doch arg zu kurz ausfallen. Bitte misst lieber noch mal aus. 

Burda hat sicher auch eine Rundhalsausschnitt als Schnitt für solch eine Jacke.  Ich mochte diesen V-Ausschnitt lieber, da er mich als kleine Frau auch noch optisch Streckt. Sicher wäre die Rundeversion einfacher zu nähen - oder auch nicht?! Wer weiß, zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. 

Hier kommen die Archiv Fotos meines in Jahr 2014 genähten Blouson. Zur Zeit trage ich diesen am liebsten zur meiner selbst genähten weißen Jeanshose, dabei fällt die "Nase" nicht so auf ;) 

Gute Qualität bei Strickbünchen ist zu empfehlen. Ich habe meine unzählig male gewaschen und die Strickbündchen sind weder ausgeleiert noch mit peeling befallen. Bin begeistert. 






Hier die Detail Fotos von der Herstellung meiner Blouson Jacke. 
Würde alles wieder so machen, bis auf die länge der Ärmel und ggf. kürzeren Reißverschluss oder ein Tick mehr breite für das Tailenbündchen.




Hier das Bild nach dem Zuschnitt: 


Vorderteil und Rücken sowie der Besatz wäre dann schon mal zugeschnitten. 

Jetzt noch mach je Motiv der Ärmel.


Wie immer hilft es sehr, bereits bei dem Schnittmuster die Nahtzugaben berücksichtigt zu haben.


Ein Teil der Anatomie des Blousons:)


Meine Arbeit in diesem Projekt musste unterbrochen werden,
weil mir das "Rippbünchen" echt nicht gefallen hat. 

Nach dem ich ein feines Bündchen in creme gefunden habe,
konnte ich auch weiter an dem Blouson arbeiten.

Hier der Vergleich 
weißes grob Rippbündchen vs. creme feines Strickbündchen


Wie schon bei dem Roberto Cavalli Stoff habe ich auch hier das gleiche Verfahren angewendet.
Bündchen und Stoff zusammen an der Overlock versäubert und dann mit einem kleinen Zick Zack Stich die 1,5 Nahtzugabe an der Nähmaschine genäht. Diese Technik hat sich aus sehr hilfreich und einfach herauskristallisiert.

Hier erst nur mit der Overlock


Hier kommt das Nähen der Nahtzugabe.

  

Der Kragen


Der Saum


Die rechte Seite und schon mal der erste Blick.


Obwohl der Schnitt kein Futter vorsieht, habe ich es dennoch gefüttert.
Es sieht einfach besser aus und ist nicht wirklich schwer.
Schaut wie fein und dünn das Futter ist...


Bei manchen industriell hergestellten Blusen habe ich gesehen, 
dass diese mit der Seitennaht in einem Stück genäht werden.
Das wollte ich unbedingt auch mal probieren und entschied dieses an diesem Futter zu testen.

Der Ärmel, zum Glück muss dieser nicht eingehalten werden, 
wurde dann mit offenen Armnaht eingenäht.  


Und hier das Foto, wo der Ärmel und die Seitennaht in einem genäht wird. 


Den einen Ärmel habe ich so wie hier oben zu sehen ist eingenäht,
den anderen habe ich eine kleine Änderung vorgenommen und zwar,
die Nahtzugabe des Ärmels nicht auseinander gebügelt, sondern in eine Richtung (in den Ärmel) zusammen gefasst. 


Der Unterschied ist der, dass sich die Nahtzugabe dann in den Ärmel legt, was besser ist.
Wieder was dazu gelernt. 
Ich weiß noch nicht, wie ein einzuhaltender Ärmel offen sich einnähen lässt, 
aber ich werde es ganz sicher wieder probieren. 
Denn es ist irgenwie ungewohnt, aber doch sehr einfach gewesen. 


So, das Futter wäre dann so weit.
Jetzt weiter mit den Bündchen. Gleiches verfahren wie beim Oberstoff.
Dann zusammen gefasst und festgenäht. 




Nach diesem Schema für das Tailenbünchen und den Kragen. 
Dann noch den Reißverschluss. Ich musste auch dann auf der Oberseite neben dem
Reißverschluss eine Naht ziehen. Der Stoff hat sich ständig im Reißverschluss verfangen.
Damit kann ich gut leben, besser als, wenn ich ständig damit beschäftigt bin, den Stoff aus dem Reißverschluss zu zupfen und der dann noch vielleicht beschädigt wird. 

Für den 1. Blouson finde ich das gute Stück echt klasse.
Meine Nichte ist total hingerissen von dem Stück - na ja ich auch ;)

Es ist gut gewesen zu warten und ein feines Strickbündchen in der Farbe creme zu wählen.
Das sowie diesen Reißverschluss habe ich bei Stoffe.de geordert. 

Diesen habe ich ersteigert für ganz wenig Geld.
Leider gibt es von diesem Stoff nichts mehr.  
Von Beginn an bin ich total verliebt. Nach der Wäsche ging es los.
Der Schnitt ist von Burda Style wurde schnell gefunden. 
Es ist eine N-Größe die ich NICHT gekürzt habe, weil es nicht notwendig war. 










Kreative Grüße, Lady Petite

Kommentare

  1. Edles Teilchen, ich hab öfter gelesen, Ärmel mit Kugel oder eingehaltene Ärmel erst nach Schließen der Seitennaht einnähen, hab auch gute Ergebnisse mit der anderen Methode in BLogs gesehen, wie immer führen viele WEge nach Rom,auch beim Nähen. Wie has denn Basti gemacht?
    lg und ein schönes WE
    monika

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    1. Ich glaube es hängt vom Schnitt ab. Es gibt Ärmel die nicht eingehalten werden müssen, die können mit offenen Schulternaht genäht werden. Das macht die Industrie so, das ist an der Innennaht erkennbar. Auch die Herrenhemden werden so eingenäht und daher ist die Kappnaht auch so einfach zu vernähen. Bei eingehaltenen Ärmeln ist es nicht so einfach, würde auch funktionieren, kommt aber auf den Stoff an. Bei Jersey mache ich das genau so. Da Jersey - Strickstoff sich gut dehnen lässt. Doch hier darf auch nicht zu starkt gedehtn werden, sonst ist keine Form mehr da. Bei Jacken/Mänteln, also nicht den "Sportlichen" Kleidungstücken wird der Ärmel eingesetzt. Da der Ärmel auf die Schulter und Stand der Person ausgerichtet wird, wird der Ärmel mit der Hand eingenäht und erst später mit der Nähmaschine. Also es gibt nicht DIE Lösung. Je nach Schnitt, Material und Stil des Kleidungstückes wird der Ärmel dann nach der für den Schnitt, Material und Stil die best geeignete Methode gewählt. Jedenfalls mache ich das so für mich. Ich habe schon viel ausprobiert und werde immer wieder und weiter ausprobieren. Daher schaue ich mir gern auch die Kaufkleidung an. Die immer effizienter und schneller werden müssen um noch mehr Kleidungstücke je Std. zu nähen. Das ist gut für Basic Kleidungstücke geeignet. Bei Blazer, Jacken und Mäntel, die ich mehr als eine Saison tragen möchte, würde ich eher auf den Fall des Ärmels achten, als auf die Schnelligkeit. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass wenn der Ärmel aus einem Teil besteht, es evtl. Möglich ist mit offenen Seitennaht einzunähen. Bei zweiteiligen ist es nicht mehr so. Ja, es ist so wie Du schon sagst "Viele Wege führen nach Rom". Die hängen davon ab, welchen Anspruch man selbst hat ;) Ist das nicht alles spannend???? Ich mag das total. Immer wieder was auszuprobieren. Da leider jeder Schnitt und Stoff auch anders ist, ist es immer wieder eine Neue Erfahrung ;) LG Anita

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  2. ich mag dieses modell ob mit 3/4 ärmel oder lang- es ist eins der sshr häufig nachgenähten modelle. und mit weißer jeans sieht es auch toll aus!
    ich habe mir damals auch seidensatin dafür gekauft und sogar metallisierende RV's und bis heute nicht dazu gekommen, zu vernähen. immer was dazwischen gekommen.hab garde anlfug vom shclechtem gewissen.-)
    mit gutem bündchen ist wirklcuh so eine saache- man weiß nie, was man erwsicht:-( mal sind sie toll, mal halten sie nur erste zeit gut...
    man muss verstehen wie industrie "denkt". mag sein,dass es früher tatsächlich anders war. aber heute werden prozesse auf minimum reduziert,die produktion soll einfavher und schneller gehen.daher vereinfachen sie die methoden der verarbeitung,was nciht un bedingt immer vorteilhaft ist. sicher ist das shcnell und einfach erst ärmel mit oberteil zusammen verbinden und dann in einem rutsch schliessen. wenn du es aber kritisch betrachtest udn mit einer klassischen verarbeitung vergleichst, wirst du merken, dass in der achsel(hier kommt natürlich noch darauf an, wie na dieser punkt in der der achsel am körper liegen wird) so eine unflexible stelle entsteht.die gleiche situation haben wir, wenn wir in einem ärmellösem kleid erst die belege an die armlöcher nähen und dann die seittennaht schliessen.die überkreuzung stelle ist zu dick im vergleich zu der klassichen methode und kann unter umständen unbequem werden. im fall mit den ärmel wie bei diesem blouson z.b., liegt dieser punkt etwas starrer in der achsel,wenn du gegen über direkt vergleich machst.es komtm auf den stoff an- je fester der stoff, desto bemerkbarer macht sich dieser punkt.
    ich habe mal in ddorf in einem pret-a porte couture atelier gearbeitet, wo besonders grosser wert auf die extrem saubere verarbeitung gelegt wird.es war ein mittelding, ein kompromis zwischen shcneller fertigen und dennoch maximal gut mögliche verarbeitung. ich muss sagen, sie haben auf diesem weg die zeit nciht verkürzt, d.h. die ärmel sowohl bei kleider als auch bei blusen wurden klassisch eingenäht.vermutlich wurde das im preis einkalkuliert.mein persönlciher leitender gedanke ist, das was jahrhunderte bestand hat, kann nicht verkehrt sein. es wurde durch die zeit geprüft und für gut befunden.das war u.a. auch der grund,warum ich fast das ganze dirndl mit ztradition tehcniken vor hand gefertig habe und wenig mit nähmaschine.und anderer gedanke, den ich auch auf dem weg gebe: nähen ist super logisch! alles macht sinn,warum etwas so gemacht wird oder anders. man muss nur verstehen warum?

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    1. Kommt Zeit - wird auch Dein Blouson fertig und sei Dir sicher, der Trend kommt wieder ;)
      Habe keine Ahnung gehabt, wie viele diesen Schnitt vernäht haben. Das ist so schön an der Näh-Community,
      ein SChnitt und so viele unterschiedliche Ausführungen.

      Ja, Du hast recht mit der Qualität. Leider gilt das für alles. Daher finde ich es nicht mehr so schlimm, die Stoffe vorzuwaschen. Glaub mir, ich habe schon einige nach der Wäsche aussortiert. Die Mühe wäre es nicht wert.

      Auch ich muss und will wissen, wieso und warum. Inzwischen kann ich schon beim Zuschnitt des Stoffes mit die Näh-Versäumberungsmethode ausdenken. Daher ist es ja so schön, auf ein großes Repertoire zugreifen zu können um noch mehr Möglichkeiten zu haben, die bessere Näh-Verarbeitsungsmethode für das Projekt und Stoff zu verwenden. Daher kann ich das so nachvollziehen, dass Du viele alte Methoden und andere Nähtechniken so spannend findest. Das ist auch der Grund, warum ich eigentlich die Klebeeinlagen nicht mag. Sicher ist das Pikieren nicht schnell aber durch das fühlen des Stoffes, durch das Formen mit Garn und Nadel ist so viel Möglich. Ich verteufel nicht die Moderen Stoffe und Hilfsmittel, aber die werden niemals das erreichen, was der Mensch mit der Nadel und Garn erzeugen kann. Das zusammen spiel aus fühlen, sehen und denken/erkennen.
      Ich liebe das und es ich würde das so gern können. Dem Stoff ein Leben einhauchen. Ich glaube ich muss Dich mal besuchen ;) Wir ticken da schon recht ähnlich - die Faszination des Handwerks ;)
      LG Anita

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  3. Zur Zeit sehe ich diese Jackenform überall - ich hätte nur nicht vermutet, dass man sie so elegant stylen könnte...wunderschön.
    Liebe Grüße,
    Sandra

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    1. das teil verbirgt ja ungeahnte mögloichkeiten:-)))
      schu mal,wie das mit einem jumpsuit aussieht!: http://www.burdastyle.com/projects/black-bomber-jacket?image=360690

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    2. Unterschätze die Macht der Stoffes nicht ;) Stoff & Schnitt & Material als fertiges Ganzes kann so viel machen ;) "Kleider machen Leute" und wir machen die Kleider. Die Kunst ist aus den vielen ein ganzen mit Aussage zu machen und dann mit "Stolz" und "Würde" zu tragen ;) Aber ich gebe Dir recht, ich dachte auch nicht, dass dieses Stück so gut zu kombinieren ist. Wir selbst-macher, werden zum Glück auch immer wieder neu und oft/öfters positiv Überrascht. Es bedarf Mut, sich was zu trauen und das geht am besten mit einer Verabredung mit dem einengen Schrankinhalt. Passende Farben zu erst, dann die Schnitte. Zum Trendteil, passt meist/oft ein Basic in schlicht. Das Statement hat die Jacke und die bekommt die ganze Aufmerksamkeit.
      Wenn es Trend ist, zeigt man damit, das man sich für Trends interessiert, weil man dazu gehören will. Wenn es nicht Trend ist, zeigt man Selbstbewusstsein, sich auch mal außerhalb von Trends zu kleiden. Kleider können so viel... Da finde ich auch so erfrischend an Dir, liebe Sandra, Du testest Dich aus, bei Stoff, Schnitt und Style. Genau das ist unser Weg ;) Ist das nicht herrlich ;)

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  4. Wirklich eine sehr schöner Blouson und so vielseitig zu kombinieren! Ich habe wie immer auch mit großem Interesse deine ausführliche Beschreibung der einzelnen Nähprozesse gelesen - vielen Dank dafür, dass du dir diese Mühe machst.
    Ich habe immer mal wieder einen Blouson-Schnitt im Auge gehabt und hätte auch einen Stoff, der mir dazu gefallen würde, aber war bisher immer wieder im Zweifel... Aber nach deinem Beitrag hier, kommt er auf jeden Fall auf meine "Unbedingt-noch-Nähen-Liste".

    Viele Grüße
    Friedalene

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    1. Oh, die liste kenne ich auch ;) Ist Deine auch so unendlich lang? ;)
      Ich glaube, je älter wir werden, je mehr wir vernäht habe und je mehr Trends wir kommen und gehen sahen,
      werden wir klarer in unser Wahl und Wünschen. Mit geht es ähnlich, ich habe hier noch ein Stoff der für solch ein Blouson was wäre, aber ich habe nicht den Bedarf nach noch solch einen Stück und meine Neugierde auf Stoff und Schnitt habe ich vor zwei Jahren schon befriedigt ;)
      Bin gespannt, ob und wann Du zum Blouson auf Deiner "Umbedingt-noch-Nähen-Liste" angekommen bist ;)
      LG Anita

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  5. Sehr variabler Blouson, der sowohl zu eleganten, als auch lässigen Kombiteilen dank des tollen Stoffes immer schick aussieht.
    Der Trend für diese Art Jacken, wie auch immer man sie genau benennt, scheint anzuhalten. Ich muss mal die Tochter befragen, ob sie an so einer Jacke Interesse hätte, denn eine zu nähen hätte ich ja schon Lust; nur selbst tragen möchte ich sie nicht, : ).
    LG von Susanne

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    1. Ach Susanne, wie schön das doch ist eine Tochter zu haben ;) So kommst Du in den Genuss, auch Schnitte / Stoffe / Muster zu vernähen, die (wir) niemals für uns erachtet hätten. Du bist schon zu beneiden, obwohl für sich selbst ist die frei verfügbare Zeit zum nähen auch nicht unendlich - leider. Bin gespannt. Die Wildlederjacke würde Dir aber auch sicher gut stehen. ;) Mit den Leo-Boos und schwarzer engen Hose.... LG Anita

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  6. Sehr schöner Blouson - einer der schönsten, die ich bisher gesehen habe und momentan gibt es ja einige davon in der Nähgemeinde. Auch Deine Stylingbilder sind sehr aufschlussreich. Obwohl ich bisher fest davon überzeugt war, dass ich so eine Jacke nicht brauche, weil sie nicht zu mir passt, werde ich gerade ein bisschen schwach... Aber vielleicht mach ich es wie Susanne und frag mal eine der Töchter :)
    Liebe Grüße von Ina

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    1. Quatsch, es gibt sicher noch schönere ;) Aber vielen Dank. Ich bin auch immer noch ganz hin und weg von dem Stoff,Farbe und Muster. Leider ist es nur so ein dünner Syntetischerstoff. Aus Jersey oder Baumwolle wäre der auch so schön, man kann nicht alles haben - leider.

      Ach, kennen wir das nicht alle... diese Gedanken... ob mir das Steht und würde ich das Tragen....
      Heute würde ich auch keine mehr nähen, da ich die Neugirde befriedigt habe. Überrascht war ich, dass ich die doch so oft kombinieren konnte, das aber eher am Muster, Farbe als an dem Schnitt lag/liegt. Für den Sommer hätte ich die lieber aus luftigerem Stoff. So ist es nun mal. Da ich nicht auf eine Tochter ausweichen kann... nähe ich mir auch keine neue oder weitere. Bin mal gespannt, ob Deine Tochter eine haben möchte;)
      Viele Grüße Anita

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