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"Das kleine Schwarze" - Herstellungsprozess


Stoffe.de meets Bogner-Schnitt

Hallo ihr Lieben!

Das Kleid aus diesem Stoff von Stoffe.de ist fertig.
So ein schöner Stoff in der Kombination mit dem Kleid gefällt mir total gut.

 

Erst hatte ich bedenken wegen dem Polyester-Anteil.

Seit dem ich aber oft für meine Mutter
- knitterarme - bügelfreie - pflegeleichte Stoffe suche und vernähe
entdecke ich viele schöne syntetische Stoffe, die gute Qualität haben und auch hochwertig aussehen. Wie bei meiner Wahl. Für das Kleid und den Shrung.

Der Stoff ist dicker, ähnlich wie ein Romanitjersey, aber wesentlich steifer und ich habe jetzt schon den Eindruck, dass er nicht diese Eigenschaft zum peeling hat.

Die Oberflächenstrucktur ist anders und ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn mir jemand ein Getränk aufs Kleid schüttet, es eher abperlen würde.

Zusätzlicher Vorteil, was ich ja auch haben wollte, ist dass es kaum Knittert. Also lange Autofahrten,
langes sitzen ist an dem Stoff nicht zu sehen. Es bleibt nach Stunden in Form und ohne Spuren von Sitzfalten. Einfach Großartig! Ich wollte ja so ein Stoff, der auch aus dem Koffer knitterfrei kommt.
Und hier habe ich wirklich glück gehabt und ich die Stoffeigenschaft gut eingeschätzt.

Weil ich mich auch gegen die Jacke entschieden habe, konnte ich den hautfreundlichen Futterstoff
zum Abfüttern des Kleides nutzen. Ist zwar in Silber vom Farbton, aber das ist nicht so schlimm. Der Oberstoff ist blickdicht. Das ist auch das einzige was an dem Kleid gebügelt werden müsste nach dem Waschen. Da ist aber so geringfügig vom Zeitaufwand.

Dank des glatten Futters, kann das Kleid, welches ich als Figurschmeichler nennen würde,
auch einfach und problemlos über Wollstrumpfhose oder Wollpullover / Baumwollbluse übergestreift werden. Ohne beim Anziehen zu ziehen und zerren.

Es ist nicht schwer Kleider zu Füttern. Diese möchte ich euch heute hier Zeigen.
Das ist eine schnelle und einfach Methode ein Kleid zu nähen und zu füttern.

So ein Kleiderschnitt kommt auch mit wenig Stoff aus. Egal in welcher Körperlänge oder Form.
Bei meiner Mutter mit einem sehr weiten Umfang, suche ich gern Stoffe ohne Richtung aus.
Dieser Stoff wäre auch dafür geeignet. Hier kann der Schnitt entgegengesetzt auf den Stoff gelegt werden. Das ist gut für leicht ausgestellte Kleider/Rockformen geeignet.

Mit etwas Übung und langsamen Nähen, vor Stecken und Probieren, kann auch ein Nähanfänger
leicht so ein Kleid nach nähen. Etuikleider sind die Klassiker und Zeitlos das ganze Jahr tragbar.

Heute zeige ich euch, wie ich das Kleid genäht habe und am Mittwoch zeige ich euch dann das komplette Outfit.

Nicht immer begradige ich die Schnittkante, aber bei diesem Stoff war das sehr einfach. Dank des eingeprägten Musters ging das sehr schnell. Das Kleid ist nicht nur Vorn sondern auch Hinten im Stoffbruch zu geschnitten. Ich habe auf die rückwärtige Naht und den Reißverschluss verzichtet.
Der Schnitt ist nicht Körperbetont geschnitten und der Ausschnitt ist ausreichend Groß für meinen Kopf. Das sollte vorher natürlich erprobt werden. Die ausgestellte Rockweite, benötigt keinen Gehschlitz der Kopf doch nicht durchpassen sollten, könnte der Reißverschluss seitlich eingesetzt werden. Die fast grade verlaufende seitliche Form, ist gut geeignet.

Mein Kleid hat weder Reißverschluss noch eine rückwärtige Naht und auch kein Gehschlitz.
Ich habe nur zwei zusätzliche Abnäher, die Vertikal Vorn verlaufen, am Schnitt ergänzt. Es gibt dem Kleid etwas mehr Form und ist eben so einfach zu nähen.

Die Abnäher verlaufen von der Bust bis zur Leiste. Ob das so "Professionell" ist weiß ich nicht,
aber es sieht gut aus. Hinten verlaufen die Abnäher, wie im Schnitt vorgesehen, bis zur Porundung.

Aus dem Reststoff von der Mitte, habe ich dann noch ein Gürtel genäht. Einfach die gewünschte Breite des Gürtels, bzw. des vorhanden Stoffes grade geschnitten. In der Mitte gefaltet zusammen genäht und gewendt. Die Enden nach innen eingeschlagen  und mit der Hand anstaffiert. Aus Vereinfachung habe ich ein Klett eingenäht. Hatte leider keine großen Druckknöpfe hier. So ein schlichter Gürtel, kann auch mit einer dekorativen Brosche, die gleichzeitig als Verschluss dient, ergänz werden. Das sieht ihr dann am Mittwoch. Wie Frau sich mit kleinen Tricks verheilft.







Schnitt auf den Stoff ausgerichtet.
Die Abnäher kopiert und mit dem Parallelkopierrad 
die Nahtzugaben nach gezogen. 

Mein Schnitt basiert auf der Gr. 36 und 38. Damals passte ich noch in die 36
daher ist die Nahtzugabe auf die 36 abgestimmt.

Zum Glück habe ich aber in Rot den Schnitt in 38 ebenfalls kopiert, 
so dass ich jetzt bequem mit dem Kopierrad die Nahtzugabe für die 38 nach ziehen konnte.

Die Abnäher wie gewohnt nach gezeichnet. 
Bevor ich den Schnitt dann mit dem Rollmesser heraustrenne.





Weil der Stoff nicht rutschig ist, habe ich den Stoff ganz einfach ohne vorher die Kanden 
abstecken zu müssen, gewendet. Dann wieder die Folie auf den Schnitt um die Abnäher
wie gewohnt zu markieren.




Das ganz Spiel noch mit dem Futter.

JA, hier ist KEIN Besatz aus Stoff, sondern der Schnitt ist identisch für
den Oberstoff und das Futter. DAS macht es (für mich) sooooo einfach.

Stoff aus richten, zur Mitte falten und Schnitt nach Fadenlauf
bzw. Bruchkante auslegen. 

Der einzige Unterschied, ich habe jetzt mit dem Handmaß und einem löslichen Marker
die Nahtzugaben und die Abnäher kopiert. Die weiße Kreide ist auf dem silberfarbigen Stoff
nicht zu sehen. 




Vor dem Wenden des Stoffes, habe ich mit den Strecknadeln
die Nahtzugaben festgesteckt. So verhindert es, dass der
Stoff sich beim Wenden ggf. verzieht.

Manchmal ist das Futter oder der Stoff so durchsichtig,
dass die bereits auf der einen Seite vorhandene Markierung durchscheint.
Die kann dann einfach hier nachgezeichnet werden. 

Dieses mal leider nicht, bzw. nicht so deutlich.
Also noch mal der Schnitt auf den Stoff gelegt
und die Abnäher kopiert. 


Abernäher mit Stecknadeln fixiert und ab zur Nähmaschine, dann Bügeln.

Den Oberstoff hab ich an den Seiten zusammen genäht 
aber die Schultern offen gelassen. 

Futter wird noch nicht zusammen genäht!

Vorderteil vom Futter auf das Vorderteil des Kleides am Rand festnähen
ABER nur bis zur Nahtzugabe.

Das gleiche für den Rücken. Alle Seiten - von Futter sind offen.
Die Nahtzugabe, zurückschneiden und einknipsen. 



Nach dem Wenden und Bügeln schaut es schon sauber aus.
Hier die andere Seite.
Schön zu sehen, dass die Seitenkante offen ist.




Ich habe auch noch die Nahtzugabe des Kleides
an das Futter gesteppt nur ein Teilbereich. Auch bei den 
Armausschnitt im Berich der Achsel habe ich auch die Nahtzugabe
an das Futter festgesteppt. Das verhindert, dass sich das Futter ggf. überrollt.

Hier am fertigen Kleid zu sehen. 



Jetzt wird auch die Seite fest genäht
und im Achselbereich sollte eine kleine Öffnung sein.
Das Futter wird mit dem Oberstoff vernäht. 
Auch hier zurückschneiden die Nahtzugabe und einknippsen.
Ich habe hier die Nahtzugabe des Oberstoffes mit dem Futter vernäht.



So schaut es dann aus:


Als letztes werden die Schultern zusammen genäht.
Nimmt euch hier etwas Zeit und überprüft ob sich 
das Kleid zurück wenden lässt. Es ist eigentlich ganz einfach,
wenn man den Dreh raus hat. 

Weil auch hier eine leine Lücke entstehen könnte,
kann jeweils das Futter mit dem Oberstoff 
so weit es geht herausgezogen werden und die offene
Kante zusammen genäht werden. 

Leider habe ich keine Fotos 
DOCH ich haben ein ganz Tollen Link für euch

Sie hat eine schöne Dokumentation
der s.g. "Kochlöffelmethode" für sich und euch 
zusammen gestellt und ich verweise gern auf 
Ihren Blog. Also Schaut mal 
vorbei.

Gern hätte ich ein schwarzes Futter gehabt,
aber das gute ist ja, dass es mit dem hellen Stoff,
ein schönen Kontrast gibt, und ihr euch Zeigen konnte
wie einfach doch ein Kleid mit Futter genäht werden kann.


Eigentlich wird um den Hals und Armausschnitt eine Vlieseinlage zur Verstärkung eingebügelt.
Der Stoff ist aber nicht labberig und benötigt, meiner Meinung nach keine Vliesverstärkung.
Auf die Armausschnitte habe ich nicht mit einen Kantenformvlies verstärkt. Denn ich habe 
ein undehnbaren Futterstoff verwenden. Der verhindert das der Oberstoff sich verzieht. 
Hätte ich auch ein dehnbaren Futterstoff verwendet, dann hätten alle Kanten verstärkt werden 
müssen. Sei es mit Formvlies oder in Form von Belegen. Es kommt wie immer auf den Stoff
und das Futter an. Hätte ich ein leichen Oberstoff, hätte ich sicher den Ausschnitt - für den bessern Fall verstärkt. Damit wird verhindert, dass der leichte Stoff ggf. wellen schlägt, je nach dem wie der
Oberkörper bewegt wird. 

Das letzte was ich mache ich den Saum. Also ich ziehe das fertig gefütterte Kleid an und stecke die 
länge ab, die ich gern hätte. Also entweder unter dem Knie, oder über dem Knie, was mir gut schmeichelt und was gut zum Stil des Kleides passt. Erst dann wird die Endgültige Länge des Kleides bestimmt. Nicht schon am Schnitt. Daher schneide ich immer mehr ab als nötig. Bzw. Ich schaue grob vor dem Spiegel viel viel Saum ich ggf. einpanen muss. 

Nach dem die Länge bestimmt worden ist, werden ja nach dem wieviel Stoff überbleibt um geschlagen. Wenn ich zu wenig habe zum umschlagen, können schon mal andere Kurzwaren als Abschlusskante hinzugezogen werden. Paspelband zum Beispiel. Aber auch Chiffon oder Spitze. 
Hier passte es gut und ich konnte 4 cm umschlagen. Bügeln und mit Stecknadeln fixieren. 
Der Oberstoff ich dehnbar bzw. Elastisch, so habe ich mit den Hexenstichen (das kann ich am schnellsten) die Kante an den Oberstoff genäht. Ich finde der Hexenstich ist gut für elastische Stoffe geeignet, denn dieser dehnt sich gut mit. Wer mag kann, bei der Stoffstruktur auch mit dekorativen Stichen auf der rechten Seite arbeiten. Ich bevorzuge die unsichtbare Methode. Die einfach eleganter aussieht. Jetzt erst wird als letzte das Futter zurecht geschnitten. So lang, das es nicht unter dem Kleid hervorblitzt aber auch nicht die linke Seide es Kleides zeigt. 

2 cm als Saum mit eingeplant. Erst 1 cm umbügeln und dann noch mal einschlagen und bügeln und dann mit den Stecknadeln fixieren. An der Nähmaschine mit farblich passenden Garn zum Futterstoff fest nähen. Fertig. 


FERTIG ist das Kleid, welche ich als "Das kleine Schwarze" getauft habe.


Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Mittwoch




Ich hoffe das kleine ausführliche Tutorial zum Kleid hat euch gefallen. 
Mein Outfit und viele Tragefotos gibt es am Mittwoch. 

Ganz liebe Grüße 
Anita

Kommentare

  1. Oh das Kleid sieht der Hammer aus und ich habe auch kurz gestolpert über den Kontrast, aber eigentlich sieht man das ja nicht. Nun hoffe ich natürlich, dass wenn ich mal ein ähnliches Kleid nähe, den Post finde.
    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende wünscht Dir Jacky

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  2. Sehr sehr schön! Bin schon sehr gespannt auf Deine Tragefotos!
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
    LG Carolin

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  3. Das ist ja schon mal ein wunderbarer Ausblick, Anita; sehr schöne Outfitzusammenstellung.
    Und ich mag sehr gerne Post mit Bildern über den Herstellungsprozess. Mir gefällt der Kontrast von Futter- und Oberstoff sehr gut und angezogen sieht man vom Futter sowieso nichts.
    LG von Susanne

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  4. Liebe Anita,
    sehr elegant. Danke für das schöne und ausführliche Tutorial zur Entstehung dieses schönen Kleides. Kann "Frau" gut gebrauchen bzw. anwenden.
    Freue mich auf kommenden Mittwoch.
    Liebe Grüße
    Gerlinde

    PS: Bin am 7.12.15 in Münster (WM-Besuch).

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    Antworten
    1. Weihnachtsmarkt! Großartig!
      Achtung wird sicher sehr voll. ;)
      LG Anita

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  5. Da bin ich schon sehr gespannt auf die Tragefotos. Wie ich dich kenne, können wir uns schon auf viele tolle Tragevarianten freuen.
    Viele Grüße
    Friedalene

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  6. Da freu ich mich ja schon auf Mittwoch! Auch ich liebe es, wenn man in den Posts etwas über den Herstellungsprozess erfährt. Da muss man dann auch aufwendig die Fotos dazu machen - vielen Dank dafür.
    Liebe Grüße Ina

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  7. Schöne Doku (danke Dir, ich habe tatsächlich noch nie ein Kleid gefüttert...), tolle Kombinationsmöglichkeiten, dann noch BOGNER? Hachz. Bin auf Mittwoch gespannt!
    Liebe Grüße
    Sandra

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  8. Vielen lieben Dank für die vielen Kommentare.
    Schön zu hören, dass die Eine oder Andere doch gern mal ein Näh-Prozess schaut.
    Aber ich gebe zu, das Texten liegt mir nicht so. Freut mich, dass kaum Rückfragen kamen.
    Das Fotografieren geht recht fix. Handy halt :) Meine Dropbox ist zwar dann super voll, aber das lässt sich schnell wieder bereinigen.
    Bin so gespannt, wie euch das Kleid morgen gefällt. Und ja, es ist mehr als nur ein Styling ;) Schönen Abend und ganz liebe Grüße Anita

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