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Sommerliche Farben für den Herbst - Ein bisschen Tracht muss sein....



Ein bisschen Tracht muss sein,
dann ist das Fest (Oktoberfest) voll Sonnenschein!




Hallo

zum
 "Zeige-trage-Fotos-von-selbst-genähten"

am Mittwoch!


Liebe Freunde, 
Nähverrückte, Detailverliebte
&
Hobby-Schneiderinen!

Mit dem ersten Beitrag nach der Sommerpause
bei MMM zeige altes und neues,
aber alles selbst genäht. 
Inzwischen bin ich sehr stolz
mehr und mehr selbstgenähtes
zu tragen und zu kombinieren. 

Als kleine Frau nähe ich nach Kurzgrößen
und fühle mich wesentlich wohler
 darin, weil es einfach besser Sitz und passt. 

Ich bin zwar immer noch nicht so weit, 
werde es auch sicher nie,
die Blazer/Jacken wie ein Profi zu vernähen. 
Muss ich auch nicht, so lange es nicht zwickt und zwackt,
sind mir Nähfehler und evtl Trage/Ziehfalten egal.

Bin ja keine Schaufensterpuppe.
Daher sind mir Design und Schnittlinen wichtiger
und am wichtigsten ich muss mich darin wohlfühlen!

Bei meiner kurzjacke, die vom Design
stark an eine Jankerjacke aus der Tracht
erinnert habe ich mich in den Stehkragen verguckt.

Daher wählte ich diesen Schnitt.


Eigentlich bin ich ein Fan von einfarbigen Jacken,
aber hier habe ich leider zu wenig von 
dem leichten Sommertweed aus 
50% Schurwolle, 40% Viskose und 10% Seide 
zu Fertigstellung der Jacke gehabt. 

Zum Glück habe ich auch noch andere Farben gekauft.
Hellblau sah am besten zu dem Mohn/Hummer Rot aus.

So wurde der erste Kontrast direkt am Stehkragen ausgeübt
und ich bin so froh über diese Entscheidung 
denn es sieht großartig aus. 


Die anderen Detail kamen nach und nach.
Auch der Schnitt fordert eigentlich Schulterpolster
doch in der Anleitung fehlte die Angabe. 
Absicht oder wurde es einfach Vergessen?
Jedenfalls bin ich froh welche eingenäht zu haben,
denn die geben der Jacke eine schöne Form
und auch mir ;)

Auf Grund des wenigen Stoffes fiel auch das Schößchen
und die Ärmellänge kürzer aus.
Ich mag 3/4 Ärmel sehr und kurzes Schößchen 
hat den Vorteil dass es auch zu weiten Röcken 
getragen werden kann. 
Wie zu meinen Kellerfaltenrock (HIER)


Ach die Handtasche.... (HIER in Pink(Rose)
passend zum Country-Style 


Die Jacke ist vorn schon sehr weit geschnitten.
Welchen Brustumfang hat das Burda ermessen?
meine 85 B kommen hier vor wie 70 A rüber,
also habe ich, obwohl es nicht die vordere Mitte ist,
und auch keine Knopfleiste vorgesehen war,
Knöpfe und Knopflöcher angebracht,
und was soll ich sagen, es war gut so :)

Besonders schön finde ich die Knopflöcher
in der Kontrastfarbe Blau. Dezent und doch passend.


Ob geschlossen oder geöffnet, ein schönes Detail.


Dank der neuen Nähmaschine auch endlich mit Rundungen:)))
Obwohl ich einen Nachteil schon bei der Technik entdeckt habe.
Eine kleine Unebenheiten bei dem Stoff (in Höhe des Stabes
führt bei dem Knopfloch-Nähfuss der Pfaff
zu unangenehmen Überraschungen. 
Welche? Tja, die länge des Knopflochs
bestimmt dann nicht mehr der Knopf,
sondern der Knick des Stoffes
und das Resultat, eine Seite des Knopflochs
hat die länge des Knopfs, die andere ist kürzer.
Sehr ärgerlich, denn so muss ich schon 
im Vorfeld die Knopflöcher nähen,
aber was habe ich gelernt? Knopflöcher
können auch wieder aus dem Stoff 
entfernt werden, aufwändig, aber es geht.
(Kommt auf den Stoff an.)

Jedenfalls das letze Knopfloch an der Jacke 
in der nähe des Schößchen habe ich zwei mal genäht



Hier gut zu sehen, daher etwas schief :(

und dem einen Ärmel dreimal. Hier war es es kniffelig.
Gern hätte ich zwei Knopflöcher genäht,
tja, bei einem fertigen Ärmel ist das 
mit dem Nähfuss der Pfaff nicht möglich.
Egal. Ich bin ja schon froh,
dass ich Knopflöcher mit der Nähmaschine 
endlich nähen kann. Meine alte
konnte nur in eine Richtung nähen, 
dann musste ich immer alles drehen. 
Und die Knopflöcher waren immer eckig.

Richtig gelesen. Knopf am Ärmel?
Ich wollte umbedingt ein aufknöpfbaren Ärmelsaum.
Leider sah der Schnitt dieses nicht vor und der Ärmel 
war auch schon zu geschnitten. Nach ein paar hin und her
Überlegungen habe ich mir was ausgedacht, wie ich das
mit dem Knopflochsteg lösen könne. Natürlich alles
aus dem Blauen Tweedstoff im Fischgrätmuster zugeschnitten.
Mit Bügelflies verstärkt und einfach gemacht. 
Es hat super funktioniert und ich bin immer noch
sehr verblüfft wie einfach das im nachhinein ging.


Das einzige was ich nicht bedacht habe
ist die länge des Ärmelfutters.


Meine Saumzugabe war mehr als die sonst übliche
länge und daher kann schon mal das Futter unten am 
Ärmelsaum, wenn der Saum umgekrempelt worden ist,
zum Vorschein kommen. Das werde ich in dem Bereich
noch mit ein paar Handstichen festnähen. Denn das Knopfloch 
ist nicht das einzige Highlight am Ärmelsaum,
sondern die Möglichkeit diesen dann umzukrempeln
und so den Blauen Wollstoff zum Vorschein bringen. 

Das Schößchen ist von innen aus mit dem blauen Wollstoff 
gefüttert. Aus einer leichten Baumwoll habe habe ich das Futter
für den Torso gewählt und die Ärmel mit Futtertaft in der gleichen Farbe.

Ohne Ärmelfische, bzw eine Watteline 
nähe ich kaum noch eine Jacke. Alles fing mit
meinem Trenchmantel im Oktober 2013! (HIER) an. 


Da habe ich das erste Mal
mich mit der Materie Ärmelfisch / Watteline befasst.
So ein keiner Streifen, schnell geschnitten und schnell
angenäht bewirkt wahre Wunder. 

Je nach Oberstoff sollte es aber vorher ausprobiert werden.
Nicht zu alles und zu allem passt die Plaque-Einlage.
Am Anfang habe ich mit Volumenvlies experimentiert.
Geht, wenn es nicht allzu dick ist. 

Hier ein schönes Beispiel von der Wirkung ohne und mit:

Bei den klassischen Anzügen besonders bei den Herren-Sakkos
werden diese vernäht. Ich habe ein altes Hugo Boss Sakko geöffnet, 
Fotos HIER zu sehen. um mir das alles genauer mal anzusehen. 


Ein alten Kurzgrößen Mantel habe ich auch zerlegt
und mir die Schulterpolster und die Watteline entnommen.
Dieses sind nun meine Mustervorlagen. 

Die Schulterpolster muss ich starkt zurück schneiden
und ich habe dieses mal diese versucht flach zu bügeln.
Es hat gut funkioniert. Hier die Ärmelfische/Watteline zu sehen.



Zum zweiten Mal habe ich die Ärmelkugel 
des Futters mit der Hand anstaffiert. 

Einen Trage-vorteil kann ich noch nicht merken,
aber, obwohl es mit der Hand anstaffiert wird,
ist es - für mich - gefühlt einfacher ein zu nähen.

Taft / Futterstoff ist schon recht "zickig".
Es gibt die Methode den ganzen Ärmelfutter 
mit der Handanzunähen, schau HIER ein Video.



Ich habe es nur in Bereich der Armkugel gemacht.
Also den unteren Teil mit den Nähmaschie fest genäht,
den Rest offen gelassen und weil ich im Bereich der Armkugel
zu dem 1,5 cm Nahtzugabe zusätzlich 1 cm mehr (HIER) zugeschnitten 


habe, konnte ich die Armkugel schön umlegen und anstaffieren.

Ich liebe Jacken, daher habe ich mich schon recht früh mit den 
"unsichtbaren" Details beschäftigt. Es sind Kleinigkeiten aber mit großer Wirkung.
Für mich versuche ich ein Mix herauszufinden. Wo lohnt es sich Zeit und Material 
zu investieren, was ist unnötig und kann ggf. auch noch Material/Geld/Zeit einsparen. 
Weil die ganze Jacke gefüttert wird, habe ich nicht die Kanten versäubert. 
Obwohl durch meine ständigen hin und her drapierungen, der Oberstoff wie auch das Futter
ganz schöne Fäden gezogen hat. Die Overlook kam bei diesem Projekt nicht zum Einsatz
und ich habe an Overlockgarn wie auch der Abnutzung des Messer gespart
sowie der Verschmutzung der Maschine nicht beigetragen. 

Was aber viel und oft - ständig in der Nutzung war,
das war das Bügeleisen. Dampfbügeleisen und Wolle 
sind BFF (Best Friends Forever)

Ich liebe es zu Bügeln und die Verarbeitung von Tweedstoffen. 
Noch habe ich keinen Bügelkissen. Ich nutze zur Zeit einen Ärmelbügelbrett,
weil ich diesen schon aus der Zeit vor meinen Näh-Hobby genutzt habe. 
Manchmal stoße ich damit auch an meine Grenzen, aber es hat bisher funktioniert.

Nützt ihr ein Bügelkissen? 

Wenn ja, welches würdet ihr mir Empfehlen,
denn ich werde ganz sicher, ab jetzt endlich meine 
geliebten Tweedjacken vermehrt selbst nähen. 

Ach, fast ganz vergessen. 
Das Kleid!

Dieses Kleid ist aus dem Reststoff entstanden. 
Kürzlich habe ich für meine Mutter ein Kleid genäht.
Es ist wieder mal ein Kleid nach einem Serienschnitt.
Ich liebe diesen Schnitt sehr.

Er macht eine gute Figur, schönen Ausschnitt, steckt
und ist dazu noch einfach zu nähen.

Bis jetzt habe ich drei Kleider aus elastischer Spitze genäht.
Das Cremefarbige sollte ein Probekleid sein, aber es entwickelte sich zum 
Lieblingskleid.

Das Marineblaue sollte zu einer Hochzeit getragen werden.
Aber es vom Wetter so heiß gewesen, dass hierfür was luftigeres gewählt worden ist.
Inzwischen wurde das dunkelblaue Unterkleid - weil es zu eng geworden ist, weggeworfen.

Geblieben ist das Spitzenkleid und jetzt habe ich wieder ein neuen Unterkleid auch für dieses 
Kleid, so dass ich mit einem dunklen Unterkleid zwei unterschiedliche Kleider tragen kann.
Dieses mal nähte ich das Unterkleid aus elastischem Futterstoff. Hat funktioniert,
doch elastischer Satin ist besser geeignet und sieht auch besser aus.
HIER und HIER sind die alten Kleider zu sehen. 

Die Schnitte:



Mein Kleid
-ein dicker elastischer Spitzenstoff.
Wollähnlich und perfekt für den Herbst, also die kühleren Tage.



Die länge der Ärmel am Kleid sind hier auf den Fotos noch nicht
umsäumt, weil ich mir bezüglich der Lände nicht 100% sicher war.
Werde aber bei langen Arm bleiben - dem Herbstlichen Charakter wegen :)


Nur wenn ich die Arme hebe, ist zu erkennen, dass ich dieses Kleid
nicht auf eine Kurzgröße geändert habe. Der Armausschnitt ist zu tief.
Das ist mir bei den elastischen Stoffen nicht all zu wichtig.
Außerdem ist es bei dem Schnitt schwierig, 
auf Grund der Raffung hier zu kürzen. Also bleib es so. 


Das Unterkleid: 



Mit einen umkrempelbaren Ausschnitt.
Je nach Wunsch, entweder hochgeschlossen mit einer Bogenkante
oder einfach grade. Die Bogenkante wurde nach dem Muster ausgeschnitten.
Den Saum am Kleid habe ich ebenfalls so ausgeschnitten. Das war möglich,
weil der Stoff nicht ausfranst. 




Das Kleid ist für diese Jacke genäht worden


zur Jeans auch schon getragen. 


Noch mal zum Kleid.

Hier habe ich ein paar Collagen zusammen gestellt.
Denn ich liebe Vergleiche!
 Alle Spitzenkleider wurden jeweils mit dem hellen und dem dunklen Unterkleid
angezogen. Damit man sehen kann, wie wichtig es ist ein passendes Unterkleid
in der richtigen Farbe zu wählen. 


Damals

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Heute (3,5 Jahre ist das jetzt her)


Damals 2012

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Jetzt auch 3,5 Jahre später 
das Oberkleid passt noch (grade so) 
;)


Der fortgeschrittene Näherfahrung ist an diesen Kleidern
super gut zu sehen. 

1. Kleid das Helle Anfang 2012 genäht
mit Mittlnaht im rücken

2. Kleid das Marine Anfang/Mitte 2012 genäht
nur eine Mittelnaht am Rockteil

3. Kleid das Hellblaue genäht August 2015
keine Naht in der Mitte. Alles im Stoffbruch.

Für gemusterte Stoffe ohne Reißverschluss 
macht das auf jeden fall Sinn! Aber mit den jeweils anderen Unterkleidern
ist von der Naht auch nichts zu sehen :))))))

Schön auch zu sehen, dass die alten Kleider schon recht spack geworden sind :)

Wenn ich die erwische, die mir meine Kleider im Schrank enger nähen!!!!


Was die anderen Damen von MMM genäht haben
könnt ihr HIER sehen.

Allen die bald Oktoberfest feiern
ob auf dem Tanzparket oder am Tisch,
wünsche ich viel Spaß!!!

Viele Grüße Anita


Kommentare

  1. Liebe Anita, hier ist dir ein wirklich schönes Jäckchen gelungen, das sich so vielseitig kombinieren läßt. Ich denke mal, daß wir das noch öfters bei Dir sehen werden.
    Den Verlauf der Näharbeit hatte ich schon verfolgt. Da war ja richtig viel Arbeit.
    Eine Frage: Könnten die Schultern etwas schmaler sein? Nicht übelnehmen, aber das war mein erster Gedanke.
    Liebe Grüße!
    Susan

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    1. Danke meine liebe Susan!
      Kurze Antwort, JEIEN, weil dann mein Oberarm zum Vorschein kommt (der nicht Schlank ist). Daher denke ich es ist genau richtig, obwohl jedem (auch mir) das als "zu Breit" erscheint. Auch die Weite im Rücken muss sein. sonst kannst Du die Arme nicht mehr nach Vorn bewegen. Wir müssen uns alle von STAND Bilder lösen. Daher auch "Wir sind keine Schaufensterpuppen" ;) Ich habe vor einigen Jahen hier und da enger gemacht, weil die Foto so weit aussahen, das Resultat,
      ich konnte die Arme nicht mehr nach von bewegen. Oder es fing an zu Knacken im Rücken. Heute Abend schau ich dann bei Dir meine liebe!
      Ganz liebe Grüße Anita
      PS Wie bei Hosen ist bei Jacken auch viel viel viel zu machen - aber diesen Schnitt werde ich nicht noch mal nähen. Der Schnitt passt zu mir nicht. Habe einfach zu wenig Holz vor der Hütte ;) Sicher Ideal für vollbusige kleine Frauen.

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  2. Liebe Anita, danke für deinen tollen Beitrag. Du wirst Dich immer weiter entwickeln und uns viel zu Verarbeitug und Stylings sagen können. Klasse ist auch die Jeanskombi.
    Ich muss auch mal wieder Pfaffknopflöcher üben, da entmutigst du mich gerade ein bisschen.
    liebe Grüße
    Monika

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    1. Danke meine liebe Monika und entschuldige, ich wollte Dich nicht entmutigen. Vielleicht ist Deine "ältere" Maschine nicht so "Sensibel" wie meine.
      Hast Du ein so ein Stäbchen, welches heruntergezogen wird? Das ist der Übeltäter. Ich habe mit Lineal den Stoff begradig so weit es ging. Werde mir
      sicher was einfallen lassen, dann auch die große Auswahl an Knopflöchern möchte ich nicht mehr verzichten. Auch wenn die schöner sein könnten.
      Vielleicht liegt das an meinem "kleinsten" Produkt. Ambition 1.0 oder haben alle diese Art/Technik?
      Ganz liebe Grüße Anita

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  3. Wow, was für ein schöner Beitrag! Deine Jacke finde ich super. Die kannst du so vielseitig kombinieren. Die Farbkombination und die Details gefallen mir sehr gut.

    Ein kleiner Tipp zum Knopflochnähen mit der Pfaff (ich habe auch eine): Probiere mal anstatt des Knopflochfußes das Füßchen 1 oder 2 beim Knopflochnähen zu verwenden. Wenn du unten auf das Füßchen schaust, siehst du, dass es nicht ganz glatt ist, sondern in der Mitte eine Aussparung hat. Damit könntest du besser über die dickeren Stellen kommen. Ich habe den Tipp von meinem Nähmaschinenmonteur bekommen und kriege so die Knopflöcher - egal ob manuell oder automatisch - viel besser hin.

    Viele Grüße
    Friedalene

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    1. Vielen Dank Friedalene für Dein Kommentar, Lob und den Tipp! Ich werde es ganz sicher ausprobieren!
      Stehe ja noch am Anfang bei der Maschine und den Knopflöchern ;) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  4. Jubel freu...wie erhofft, Trage -und Stylingbilder... also klar zu dem Spitzenkleid mega Klasse... betont Deine tolle Figur und sitzt so herrlich passend in der Taille.... Respekt. Und ich habs mich ja kaum getraut zu hoffen, in Kombi mit Jeans.... so toll, ein toller Bruch gelungen aus Chic und Lässig... Du beherrscht das einfach perfekt.
    Liebe Grüße Jacky

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    1. Danke schön Jacky! Zur Jeans mag ich die Jacke auch sehr gern, doch irgendwie ist diese ein Tick zu kurz :( Beginne jetzt endlich mit dem Nähe von Jeanshosen.
      Die Maschine vernäht ja alles - zum Glück;) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  5. So ein wunderbarer Post! Deine Jacke mit all den kleinen Details ist so schön genäht, die Kontrastfarbe passt da auch sehr gut. Die Bilder mit den unterschiedlichen Unterkleidern sind sehr informativ. Es ist doch unglaublich, was das für einen Unterschied macht. Vielen Dank für's Zeigen!
    Liebe Grüße, SaSa

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    1. Danke schön, mache ich gern, denn auch ich schaue mir gern die Vergleiche an, wenn ich mich Frage, wie sah es eingentlich.....aus
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  6. Das war ja ein Glück, dass du für die Jacke nicht genug Stoff in einer Farbe hattest ;)
    Im Ernst, die Kombination mit dem Blau finde ich richtig, richtig gut. Und unheimlich schön verarbeitet. Die Ärmel/Schultern sehen sehr gut aus. Die Anleitungen bei Burda sagen einem ja nich tmehr als "Ärmel einnähen", dabei finde ich auch, dass man bei deren Schnitten unbedingt einen Ärmelfisch braucht, sonst sieht das immer so aus wie bei deinem Foto ohne Verstärkung. Sehr schön, besonders mit dem Kellerfaltenrock (den Stoff finde ich einfach toll.)

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    1. Vielen Dank Lucy für Dein Kommentar.
      Glück oder auch Not macht erfinderisch ?! Ich habe gehofft dass es passt. Als der Schnitt so da lag, kam mir die Idee mit dem zweiten Stoff, sonst hätte es sicher diese Jacke nie gegeben. Du hast so Recht! Schön wäre ein paar Hinweise, wie "ggf. Schulterpolster, Watteline" verwenden. In deren Buch wird ja alles Beschreiben, was es für Möglichkeiten gibt. Vielleicht wollen die mit noch mehr Zubehör, den Anwender nicht verschrecken. Wer weiß. Tatsächlich gibt es auch Jacken, die brauchen das nicht. Mein Spitzenschößchen-Jacke benötigt das nicht auch die cremefarbige Bouclé hat auch keine Schulterpolster. Schade, dass es nicht im Vorfeld erkennbar ist. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  7. Hallo Anita,

    wow, das Jäckchen ist richtig toll geworden! Und diese ganzen aufwändigen Details! Alles sieht sehr präzise und professionell verarbeitet aus. Ich ziehe meinen Hut vor Deiner Geduld!
    Eine super Idee, unter das Spitzenkleid einfach ein Unterkleid zu nähen. Den Schnitt deines Spitzenkleides habe ich auch schon verwendet - als Oberteil und als Kleid.
    Das Kleid steht Dir hervorragend.
    Zusammen mit dem Jäckchen eine tolle Kombination.

    Vielleicht wage ich mich doch mal wieder an aufwändigere Projekte. Die Stöffchen dazu liegen im Schrank schon bereit...

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Vielen Dank Sandra, ganz ehrlich es hat ganz schön Spaß gemacht, vielleicht findest Du ein schönen Schnitt für Deinen Stöffchen ;)
      Ich muss unbedingt, den KLeider-Schnitt mal als Shirt nähen, bisher nur mit elastischer Spitze genäht und ohne Querblende, bin ja wo klein ;) Das schöne an dem Schnitt ist ja, dass es für ein "Wickel" bzw. Raffvorderteil eigentlich nicht viel Stoff benötigt, ich bin beim Stoff kauf so "sparsam" und habe dann am Zuschneidetisch
      meine Probleme;) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  8. Also, Dein Post ist wie ein Roman, der so spannend ist, dass man ihn verschlingt :-) Alles einfach nur schön und perfekt gearbeitet und sensationell präsentiert. Die Kleider, die Idee mit den Unterkleidern, Jacke und Rock: Große Klasse. Wie schön, dass Du noch so viele Tipps zur Verarbeitung lieferst! Ein ganz großes Lob für das Gesamtkunstwerk :-)
    LG Birgit/fadori

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    1. Vielen Dank Birgit, ich teile gern meine (Näh)-Erfahrung auch wenn ich nicht gern schreibe und recht viele Gramatikfehler habe, bin ich sehr froh, mit meinen Erfahrungen beitragen zu können. Sie sind sicher nicht alle fachmännisch, schließlich wollen wir doch auch Spaß beim nähen haben;) Je einfacher und schnell wir zum Ziel kommen, um so mehr können wir das Leben genießen ;) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  9. Hallo liebe Anita!
    Egal wie Du die Jacke kombinierst, sie sieht immer sehr chic aus und steht Dir sehr gut.
    Deine Nähmaschine ist doch noch fast neu, da kannst Du sie doch reklamieren.
    Bei meiner Pfaff Ambition war damals auch kurz nach dem Kauf die Knopflochautomatik defekt, die wurde eingeschickt und repariert.
    Die Knopflöcher mit so einer Knopflochautomatik müssen doch alle gleich groß werden und zum Knopf passen, sonst bräuchte man ja keine Automatik.
    Ist zwar ärgerlich, wenn man sie abgeben muss damit sie eingeschickt wird, aber ich habe für die Zeit eine Leihmaschine bekommen.
    LG Carolin

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    1. Danke schön Carlolin.
      Ich glaube nicht, dass es ein Problem mit der Maschine gibt, sonder es ist das "sensible" Nähfuss-Knopfloch-Technik. Auf ebenen Stoffen läuft es sauber.
      Auch die anderen Knopflöcher auch, aber sobald es eine Verdickung des Stoffes in der Nähe des Nähfusses kommt, erhält die Maschine ein falschen Signal und rattert dann die andere Seite kürzer. Aber ich habe hier schon viele Tipps erhalten. Vielleicht mache ich mal ein Beitrag und Video.
      Dennoch, danke für Dein Rat. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  10. Liebe Anita, ich hab mich so auf die Tragefotos gefreut und bin nicht enttäuscht worden - inzwischen liegt die Meßlatte bei Dir sehr hoch, so aufwändig, differenziert und geschmackvoll Du Deine Werke - Meisterwerke präsentierst. Da sind wir schon verwöhnt. Und ich bin beeindruckt. Ich staune immer wieder, mit welchem Gespür Du Farben und Formen zusammenführst - am Anfang steht ja die Idee - und dann noch alles so sorgfältig ausgeführt ist . Und mit welcher Harmonie sich bei Dir die neuen Stücke mit vorhandenen verbinden. Einfach toll. Liebe Grüße Iris

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    1. Guten Abend liebe Iris.
      ganz großes Dankeschön!
      Ich fühle mich sehr geschmeichelt und ich freue mich extrem über Deine lieben Worte.
      Schön von Dir verstanden zu werden und wie wunderbar Du meine Fähigkeiten aufgeführt hast.
      Ich habe das lange nicht geglaubt, dass es was besonders ist, doch Deine Worte.... Danke schön!
      Das tut so gut - glaube mir bitte, denn ich habe so oft zweifel an mir.
      Ganz liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende, Anita

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  11. Danke für die vielen Information. Und, in aller Kürze, das blaue Kleid finde ich besonders schön. Gruß Mema

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    1. Herzlichen Dank Mema.
      Habe mich über Dein Besuch sehr gefreut.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  12. Oft ist es gut, wenn einem Entscheidungen angenommen werden :)
    Der blaue Kragen und die blauen Details sind wirklich das i-Tüpfelchen an Deiner Jacke!
    Der Exkurs Unterkleid ist klasse: jetzt sehe ich erst, was Du mit Spitzenkleid meinst: durchsichtige Spitze! Sehr schön und harmonisch mit dem dazugehörigen Unterkleid.
    Die Möglichkeit, den Ausschnitt "aufzuklappen": genial!
    Ärmelfische? Du zeigst in Deinen Bildern deutlich, was sie bringen, dennoch graut mir vor Ihnen... aber ich werde wohl nicht drumherumkommen...
    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Danke schön Sandra.
      Nur keine Angst vor Ärmelfische, hört sich schlimmer an als es tatsächlich ist. Schau Dir das Video an. Es ist so einfach.
      Ob es wirklich genial ist, wird - wie immer die Praxis zeigen. Wie oft habe ich beim ersten Tragen nach gebessert.
      Spitzenkleider.... es gibt auch eine Methode Futter und Spitze zusammen zu verarbeiten. Ich kannte es damals nicht. Es hat super in der Praxis funktioniert. Es hat auch ein Vorteil, dass das Unterkleid ggf. auch in der Waschmaschine bei höheren Temperaturen gewaschen werden kann und die empfindliche Spitze im Feinschongang bzw. Handwäsche aufgefrischt werden kann. Aus einem dicken Lycra werde ich mir von dem Unterkleid ein "Shapedress" nähen. Also ein "Schlankmacher" Bin gespannt ob es funktioniert. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  13. VIELEN DANK für all die schönen Kommentare! So viel Lob..... fühle mich geschmeichelt..... Danke schön.
    Heute schaffe ich es kaum noch zu Antworten, wird aber nachgeholt. Wollte nur mal schnell MERCI sagen!
    Schönen Abend euch!

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  14. Du hast bestimmt viele mit diesem Objekt begeistert und angespornt und die Einbindung der Spitzenkleider fand ich gut,nun gönn dir ein bisschen Ruhe für neue Inspirationen

    lg

    monika

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    1. Oh liebe Monika, es ist mir eine Freude, auf die Eigenschaften, Charakter und ggf. Tipps & Ticks hinzuweisen. Ich teile gern mit den Näh-leidenschaftlichen meine Erfahrungen mit. So ein austausch, wie auch mit Dir ;) ist doch wundbar! Wir haben doch alle ein Ziel, Spaß beim Nähen haben.

      Ich werfe ja so ungern Reste weg, und so entstand das Kleid. Mir fehlte ja eh ein dunkelblaues Unterkleid gab es das dazu. Dann schaue ich mir meine Näharbeit aus 2012 an. Himmel, die alte Ovi ist eine Katastrophe, ich bin verblüfft, dass die Nähe immer noch halten. So ist mir auch aufgefallen, dass ich schon damals beim zweiten Kleid vom Schnitt (im Stoffbruch) zu geschnitten habe. Ist das nicht immer beeindruckend, wenn wir so alte Stücke uns anschauen, wie wir damals genäht haben? Manchmal komme ich aus dem Stauen nicht raus. Wie vergesslich wir doch sind.......
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita
      PS. Von der Ruhe wird nicht, der Herbst kommt und ich brauche Hosen ;) Bin dran - der Schnitt ist überraschend gut! Erste anprobe (geheftet) ist viel versprechend. Ist aber noch nicht Jeans ;) Die Hebamme werde ich aber dennoch ausprobieren ;) Danke noch mal die den Tipp!

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  15. Also so ein tolles Outfit und so klasse verarbeitet, das haut mich geradezu um. Schärfste Anerkennung, das sieht alles megasupertoll aus, wunderbar, alles andere wurde auch schon gesagt. viele Grüße Ute

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    Antworten
    1. Herzlichen Dank Uta, freut mich sehr, dass es gefällt.
      Das tolle Nähergebnis gebührt der Nähmaschine ;) bis auf die Knopflöcher :))))
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  16. Habe mich noch heute Nacht durch den mmm geklickt und bin bei Dir ewig lange hängen geblieben (so dass ich schlussendlich zu müde zum kommentieren war und es jetzt nachhole) Ich habe immer wieder hoch und runter gescrollt und geschaut und gestaunt - einfach unglaublich ergiebig Dein Post!!!! Ich bin sehr begeistert von Deiner genauen und akkuraten Art zu nähen und zu dokumentieren. So toll findet man es in keiner Zeitschrift erklärt! Die Jacke ist mega-schick (wenn auch nicht meine Farbe) aber das hell- und das dunkelblaue Spitzenkleid ist ein Traum - ich könnte mich nicht entscheiden. Vielen Dank für die ausführlichen Beschreibungen. Liebe Grüße, Ina

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    Antworten
    1. Respekt, die ganze Nacht?! Ich habe die Wochen kaum was geschafft und auch MMM noch nicht durchgeschaut, da bist Du mir schon voraus.
      Vielleicht heute Nacht.....
      Vielen Dank für Dein Lob, und Danke dass ihr alle all meine Rechtschreib- und Grammatikfehler nicht erwähnt ;) Schreiben liegt mir nicht so :(
      Es macht mir einfach große Freue meine Erkenntnisse, wenn die Sinn machen, zu teilen. Keiner von uns hat Röntgenaugen und Profis sind wir auch nicht.
      Wir wollen doch alle ein schönes Ergebnis und Spaß am Nähen haben.

      Das schöne am Nähe ist ja, wenn wir uns nicht entscheiden können, nähen wir einfach beides;) Das helle trage ich oft im Frühjahr/Sommer und das dunkelblaue für die anderen Jahreshälfte. Muss jetzt aber etwas mehr auf das Gewicht achten, sonst war das mit den Kleidern ;)
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  17. Ein wunderbar ausführlicher und informativer Post mit vielen schönen Bildern, das mag ich sehr.
    Dein Jäckchen ist richtig klasse geworden und man sieht ihm deine Liebe zum Detail an. Mir persönlich gefällt es am besten zum weiten Rock, da dieser den trachtig angehauchten Look der Jacke schön unterstreicht, oder zur Jeans, weil es dann schön lässig wirkt.
    LG von Susanne

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    1. Danke schön Susanne.
      Ich teile gern, meine Näherfahrung, auch um für ich noch mal ein Resümee zu ziehen.
      Du glaubst nicht wie ich mich gefreut habe, als ich diese Kombi probiert habe (gleichen Einduck wie Du!). Bisher habe ich keinen Blazer/Jacke zu diesem Rock gefunden.
      Es passt so wunderbar! Zu der hellen Jeans finde ich es auch schön, das Blau passt gut. Leider ist es ein tick zu kurz. Die Hosen sind ja so tief geschnitten,
      ich mag es nicht, wenn im Rücken das Tshirt/Bluse zu sehen ist. Habe endlich angefangen mit dem nähen von Hosen. Wenn alles gut geht, werde ich ein passende Jeans zu der Jacke dann auch haben ; )
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  18. p.s.: Ach ja, Knopflöcher - meine persönlichen Feinde. Ich trickse meine Zicke (=Nähmaschine) mittlerweile mit wasserlöslichem Stickvlies aus - zumindest bei dünneren Stoffen. Oben und unten großzügige Stücke des Vlieses auf Knopflochhöhe legen, dann das Knopfloch nähen lassen. Auswaschen, trocknen lassen. Dann pinsel ich die Knopflochöffnung mit Fransenstop ein - trocknen lassen. Dann erst aufschneiden. Hat bei der tollen Viskose von FashionforDesigner :)) wunderbar geklappt. Aber ich fürchte, bei Wollstoffen versagt diese Methode...
    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Guter Tipp, für diese Jacke eher nichts (Tweed/Wolle = Reinigung) aber für andere Stoffe, besonders bei Blusen - viele Knopflöcher! genial.
      Bei der Bouclé Jacke habe ich ein Seidenorganza verwenden. Auf dem Oberstoff und untendrunter Hier noch mal in Bildern Hat bei diesem Stoff gut funktioniert.
      Danke für den Austausch! Wir nähen alle nicht so gern Knopflöcher oder?!
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  19. Wahnsinn, was Du Dir für eine Arbeit gemacht hast! Aber das hat sich gelohnt. Deine Infos sind in meinem Lesezeichen gelandet. Danke für die Tipps. Aber, diese Jacke, die ist ja mega-mega toll! Und die Knopflöcher, oh man, was habe ich da schon oft geflucht. Immer wieder das gleiche - die ersten sind toll und das letzte Knopfloch, da stimmen plötzlich die Abstände nicht mehr. Da ist schon so manche Wutträne geflossen.
    Und die Jacke hat so viele Kombinationsmöglichkeiten - Klasse!
    LG Epilele

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    1. Vielen Dank Epilele,
      ja ja, die Ollen Knopflöcher - schön dass wir uns alle einig sind - und auch ich hätte am liebst los geheult. Nach dem Schock ;)
      Ich denke, weil wir es mit so viel liebe machen ist es ganz besondert und zeugt von Handarbeit - auch wenn es an der Nähmaschine war.
      Wir sollten stolz die schiefen Teile tragen und ganz ehrlich, wer schaut den dann noch hin? Nur wir Hobby-Schneiderinen ;)
      In mein Trenchcoat habe ich die Schneiderkreide eingebügelt seit dem laufe ich damit in der Öffentlichkeit rum. Keinem ist das aufgefallen. Alle schauen auf die Paspel - zum Glück :)))) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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  20. Hallo Anita!

    Du hast dir wieder eine schöne Jacke genäht, die du zu vielem kombinieren kannst! Die Kombi rot-helleres blau ist ungewöhnlich, gefällt mir aber sehr gut! Und in der Kombi mit dem Spitzenkleid - super! Die Jacke ist toll verarbeitet, danke für deine vielen Tipps dazu!

    Darf ich auch noch etwas sagen, was nicht nur Lobhudelei ist? Wir wissen ja, dass uns konstruktive Kritik weiterbringt :-). Du hast ja geschrieben, dass die Jacke zusammenstoßende Kanten gehabt hat und du Knöpfe eingesetzt hast, weil sie ohnehin zu weit war. Leider sieht man jetzt im Brustbereich, dass sie dort nun etwas zu eng ist, das sieht man an den Schrägfalten, die von der Schulter runter entstehen. Wenn du die Jacke offen trägst, sieht man diese Falten natürlich nicht. Und nun geb ich auch schon Ruhe :-).

    Den Schnitt vom Spitzenkleid liebe ich auch. Ich habe ihn vor längerer Zeit aus einem bestickten Lycra genäht:

    http://lamona-dessous.blogspot.co.at/2013/11/festliches-kleid-festive-dress.html

    Dieses Kleid liebe ich nachwievor, deine Spitzenvariante animiert mich, es auch einmal mit Spitzenstoff zu probieren - eine gute Idee!

    Zur Knopflochautomatik: das Problem kenne ich von meiner Janome auch, allerdings nicht so ausgeprägt. Was aber noch ein Nachteil ist: die Knöpfe dürfen nur eine bestimmte Größe haben, eben so groß, wie sie noch in die Schiene rein passen. Für Mäntel mit großen Knöpfen habe ich da echt ein Problem. Da muss ich mich wahrscheinlich mal mit handgenähten Knopflöchern beschäftigen :-).

    LG, Monika

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    1. Vielen Dank Monika!

      Hellrot und Hellblau - Mut zur Farbe ;)
      Du aller Profi, kennst all die Tipps schon ;)

      Konstruktive Kritik?! Gern!
      Lass mich Deine Liste vervollständigen, was an der Jacke nicht so passt. Da wären die Knöpfe die nicht dahin gehörten, so habe ich auch mit dem Knöpfen die Vordere Mitte verschoben und die Zugfalten, wenn ich die mit graden Rücken stehe, konstruiert ;) Weil die Mitte nicht mehr da ist, stimmt der Abstand der Taschenklappen nicht bzw ist nicht symmetrisch. Ein Ärmelfisch ist zu hoch, daher eine Falte an der Naht, ähm, im Rücken ist die Wienernaht nicht flach und steht ab und und und. Das komische ist aber tatsächlich, dass wenn ich mich damit bewege, die Falten kaum zu sehen sind da ich für die Arme/Schultern vorn habe. Auch am Tisch sie die Arme vorn und so zum Glück nichts von den Falten zu sehen. Daher habe ich auch die Knöpfe genäht, denn ich wusste dass es dieses Zugfalten gibt, aber es hat mir viel mehr gestört, dass die Jacke eh so überlappend war. Na ja, daher schrieb ich ganz am Anfang schon, wir sind keine Schaufensterpuppen, wir sollten uns endlich losreißen von dem Still/Standfotos. Kleiner steht die ganze Zeit so wie auf dem Foto. Daher sind mit die Knicke und Falten egal, denn der ganze Schnitt ist nicht 100 %. Mir war und ist das Design wichtiger. Beim tragen wird die eh zerdrückt. So ist das. Ich habe einfach für mich jetzt beschlossen, dass ich keine lust habe ständig irgendwelche Zugfalten aus zubügeln. Wenn der Schnitt super ist, wird der angepasst und das nächste Stück wird die Zugfalten nicht haben. Ist der Schnitt nicht als Serien/Grundschnitt gut, denn ist es mir egal. Fertig machen und tragen oder spenden. . Einfach zum nächsten Schnitt, es wird sich schon einer Finden der besser passt. Wenn das lästige Schnittkopiern nicht wäre.....

      Interssant aus Lycra schönes Kleid. Weil ich ja so klein bin, habe ich auf den Querbeleg unter der Burst verzichtet. Das solltest Du auch, wenn Du ein Spitzenkleid wählst, es ist einfach schöner, wenn nur eine Naht die Spitze trennt. Übriges aus Lycra möchte ich mir aus dem Unterkleid ein Shapeware Kleid machen. So ein Bodyformer ;) Ab einen bestimmten Alter, sind die Liebeshänkel da und da hilft so ein Kleid;)

      Das mit der bestimmten Größe bei Knopflöcher ist bei der Pfaff auch. Noch stehe ich am Anfang und werde sicher noch viel Testen. Viele Tipps habe ich hier schon entnehmen können. Handgenähte Knopflöcher sind toll! Habe aber nicht das richtige Garn hier. DA ich ja nicht Sticken kann, wäre das meine Handarbeit auf der Couch ;) Zur Zeit bin ich aber zu Faul und freue mich wenn die Maschine für mich das Nähen übernimmt. Leider kann die ( noch) nicht allein Nähen. ;)))
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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    2. Liebe Anita!
      Du brauchst die Liste nicht zu vervollständigen :-). Die Jacke ist so schön geworden, dass man diese Kleinigkeiten nicht sieht. Nur die Falten vorne sind mir eben ins Auge gesprungen. Meine Sachen sind auch oft nicht perfekt, das weiß man meist aber nur selber. Wichtig ist ja, dass man fürs nächste Stück wieder dazu gelernt hat, und gerade hier hast du eine extrem große Entwicklung durchgemacht. Du beschäftigst dich sehr viel mit Theorie, dazu bin ich (leider) oft zu faul und mache das erst dann, wenn mich bestimmte Dinge stören, so wie z. b. der Ärmelfall bei vielen meiner Stücke. Mittlerweile bin ich da auch schon ein gutes Stück weiter gekommen, und so verbessert man mit der Zeit Technik und Passform.

      Und du hast ja so recht mit den Standfotos! Ich sehe auf diesen Fotos auch immer Falten, die im wahren Leben nicht da sind. Allerdings entdeckt man auf den Fotos auch oft Mängel, die man vorher nicht gesehen hat. Mein Problem ist ja auch noch, dass ich niemanden habe zum Fotografieren. Mein Mann weigert sich, weil er das überhaupt nicht kann, und so muss ich mich immer mit Stativ ausgerüstet und mit Selbstauslöser (meine Kamera hat leider keinen Fernauslöser) zu einem Shooting aufraffen. Daher blicke ich auch oft so ernst drein :-).

      Zur Knopflochautomatik: sie ist toll, weil sie immer gleich große Knopflöcher produziert, vor allem bei Blusen und Hemden hat das seine Vorteile. Sie hat aber auch so ihre Schwächen, wie du ja selbst schon festgestellt hast. Ich weiß gar nicht, ob meine Janome ein manuelles Knopfloch hat, ich glaub, das muss ich mal ausprobieren.

      Liebe Grüße und viel Freude mit deiner neuen Jacke!
      Monika

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  21. Liebe Anita, das ist eine schöne Jacke für tolle Kombinationen. Ich kann dir zu deinen Problemfeldern was schreiben und fange heute Abend mit der Knopflochautomatic an. Ich habe auch eine ähnliche Pfaff und vor Jahren saß ich vor denselben missglückten Knopflöchern. Die Haushaltsmaschinen sind eben für alles hergestellt und keine Spezialisten wie solche für Industrie und Handwerk. Unsere Haushaltsmaschine stickt das Knopfloch Stich für Stich, d.h. so viele Stiche wie sie für die erste Raupe braucht, will sie auch nur für die zweite Raupe verwenden. Wenn dann der Stoff so uneben ist, dann stickt sie bei der zweiten Raupe ein paar Stiche auf der Stelle und schwups wird es "kürzer". Ich verwende daher nur noch die "manuelle" Knopflochfunktion. Damit bestimme ich, wie lang die erste, aber vor allem wie lang die zweite Raupe wird. Seit ich das weiß und so mache, habe ich nie mehr ein Problem mit einem halb-zu-kurzen-Knopfloch gehabt. Und wenn ich dann noch für meine Tweed Jacken ein Augenknopfloch möchte, dann mache ich das schön von Hand. An manchen Tagen brauche ich 10 Minuten für eines: der Stoff ist gefällig, das Garn dreht sich nicht und jeder Stich sitzt. Dann fühle ich mich wie ein Knopflochautomat.
    Ich wünsche dir ab sofort keine Knopflochprobleme mehr. Lässt du eigentlich einen dickeren Faden mitlaufen und verknotest diesen dann am Ende und vernähst ihn, so dass das Knopfloch nicht ausleiern kann? Und schneidest du das Knopfloch mit einem Skalpell auf, damit du die Fäden vom Knopfloch nicht durchtrennst und es dann ausfranst?
    Mehr habe ich denn zum sauber gearbeiteten Knopfloch nicht in meinem Repertoire. Ich habe das aber auch noch nie so geschrieben. Mmmh, wenn mir noch mehr einfällt, schreibe ich das vielleicht doch mal für dich und irgendwann die Nachwelt auf.
    Und nun viel Erfolg bei der Umsetzung.
    Gruß
    Anja

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    1. Liebe Anja, freue mich von Dir zu hören.
      Du hast mein Problem verstanden, sehr schön. Bitte wie geht das mit dem "manuellen" Knopfloch. Ich werde ganz sicher noch viel testen.
      So richtig gefällt mir die Methode nicht. Sie ist einfach nicht so ausgreift. Werde mit den Stichlängen testen, denn mir sind da zu viele Lücken.
      Es gibt auf jeden Fall von potential für Verbesserungen.
      Bei dieser Jacke habe ich einfach zu gesehen, dass diese Fertig und Tragbar wird. Denn wie gesagt, der Schnitt ist nicht 100% und weil schon die Vordere Mitte nicht mehr da ist bzw. versetzt, habe ich einfach nur Knopflöcher gemacht. Wäre der Schnitt anders, dann wäre ich sicher an den Knopflöchern noch dran. Sind ja schon ein sehr wichtiges Detail.

      Beim Treanchcoat habe ich schon mehr ausprobiert auch mit eine Art Gimpel. Ich liebe die Handgenähten Knopflöcher.
      Kennst Du mein Beitrag zu den Knopflöchern? SChau mal <a href="http://www.lady-petite.de/2014/03/trenchcoat-knopflocher.html>HIER</a> ist zwar alt und ich war noch an Näh-Anfang, aber ich habe schon mich etwas damit befasst. So weit wie Du bist, bin ich noch lange nicht. Jedenfalls werde ich mir Gimpelband kaufen und auch ein Knopflochgarn. Mit Übung wird das sicher auch irgendwann gut und wie bei Dir hoffentlich in 10 min !

      Werde sicher mal ein Blogbeitrag machen, wenn ich genug ausprobiert habe. Zur Zeit aber fange ich an mit Hosen. Endlich! Das wäre ja wieder ein Stoff, den meine alte nicht vernähen konnte. Jeans! Danach folgen Blusen und da werde ich sicher viel üben und testen, bei den vielen Knopflöchern :) Wenn das alles passt, werde ich wieder mich den Blazern widmen und deren Knopflöchern ;) So viele Wünsche & Pläne so wenig Zeit!
      Höre immer wieder gern Deine Tipps. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita
      PS. Die Knopflöcher schneide ich immer mit einer spitzen Schere auf - funktioniert am besten. Der Nahttrenner kann schon mal - bei dehnbaren Stoffen - zusätzlich den Stoff verziehen. Habe beim Trenchcoat viel getestet und viel dabei gelernt. Schau Dir die Experimente an. Habe ganz vergessen was ich das so gemacht habe und wie schön die Knopflöcher - eigentlich - aussehen, ach wenn die Eckig sind, aber so dicht genäht! Dass muss doch die Pfaff auch können. Zum Glück ist WE. Da kann ich mal etwas mehr Zeit an der Maschine verbringen.

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  22. Hallo Anita,
    deine Präsentation der Kleider mit der Jacke hier ist WIE IMMER! ganz Klasse! Das blaue Kleid ist hier heute mein Fav.!

    Liebe Grüße
    Immi

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    1. Danke schön Immi,
      ja, das Kleid sitzt/passt wirklich gut. Mit Jeansjacke auch schon getragen. Wird ja ganz schön Herbstlich draußen.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Anita

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