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Overall / Jumpsuit nach Burdastyle 05/2013 Nr. 129B - Outfit zur Weihnachtsfeier





Halli & Hallo!
Es ist wieder so weit, ich habe genäht 
und zwar ein eher für mich untypisches Kleidungstück,
ein Overall bzw. Jumpsuit.

Bis auf, dass der Ausschnitt mir persönlich zu weit auseinander klafft,
(zur Freue meines Mannes - ihr könnt euch denken welchen Vorschlag er hatte...)
bin ich doch ganz zufrieden, weil ich nicht den Bauch einziehen muss
und für die Weihnachtsfeier mir den Bauch mit gutem Essen vollschlagen kann,
denn die Hose in der Kurzgröße 20 ist ausreichend weit und engt dadurch nichts ein :)))

Das oberteil wurde schon auf die Kurzgröße 19 reduziert und immer noch zu weit,
doch ich denke es liegt am gewollten Design, dass es "puffig" wird. Na ja,
nicht ganz mein Geschmack, wie auch die Flügelärmel, daher habe ich darauf verzichtet.
Da ich gern den Stil etwas eleganter haben wollte,
habe ich mich für einen Schalkragen aus Seidensatin entschieden.
Ihr werdet es nicht glauben, aber es ist ein altes Neckholder Kleid von Esprit.
Aber einem gewissen Alter/Figur ist so ein Schnitt des Kleides eher unvorteilhaft,
ihr wisst schon was ich meine ;) Jedenfalls habe ich es zu meinen Stoffen gelegt,
denn ich kann mich von guten und hochwertigen Stoffen/Bekleidungstücken nicht trennen.
Welch ein Glück. Das Schleifenband, welches um den Halsgebunden wurde,
habe ich abgetrennt, den Rest des Kleides, weil es komplett im Schrägenverlauf zugeschnitten war
einfach eingerollt und an den Overall angenäht. Fertig ist der Schalkragen. 
Natürlich habe ich auch nach Schnitten geschaut, aber alle die ich kurzfristig fand,
waren nicht als Schnittmuster extra, sondern ein Bestandteil der Jacke. Da war ich einfach zu faul. 
Meine Lösung gefällt mir um lägen besser, weil es viel Stoff hat uns so mehr Volumen macht.

Auch den Bindegurt habe ich nicht an den Overall genäht,
denn ich wollte unterschiedliche Gürtel tragen und außerdem 
habe ich noch von dem selbst genähten Pailettenkleid den Satingurt aus elastischen Stoff,
der sehr sehr lang ist und so mehrmals - wie gewünscht - und dadurch auch viel flexibler - 
gebunden werden kann. Der Overall wird durch zwei Druckknöpfe fixiert - reicht total aus.

Zum Stoff. Denn hab ich mal vor ein paar Jahren im Auktionshaus ersteigert.
Eigentlich sollten Business-Etuikleider daraus werden.
Zur positiven Überraschung, es ist hochwertiger Anzugstoff aus dem Hause Hugo Boss
aus feinster Schurwolle. Ich kann bestätigen, es trägt sich nicht nur hervorragend,
auch lässt es sich sehr gut vernähen und super leicht Bügeln. 
Es ist dunkelgrau mit mini Karomuster. 

Wie dieser Overall lt. Anleitung genäht wird, 
kann ich nicht sagen, denn ich die nicht gelesen.
Hier verfahre ich oft wie mit den Bauanleitungen der Möbelhersteller.
Stattdessen schaue ich mir die Schnittteile an und weil ich alle Schnittteile
direkt mit Nahtzugabe kopiere und scheide kann ich diese mit Stecknadeln
zur meiner 1. Anprobe verwenden. Meistens funktioniert das ganz gut.
Ich sah schon dass die Hose sehr "Puffig" wird, doch ich dache mir,
die soll so sein, also habe ich es so belassen. Im Rücken fand ich es an zuviel Stoff,
wie sonst auch immer, als habe ich etwas gekürzt - nicht gut - weil das Modell es so vorsieht.
Es sollte mehr länge im Rücken haben, denn da kommt ein Gummiband und es soll "mehr Luft" haben und "Puffig" sein,
daher musste ich meine Nahtzugabe herauslassen um etwas mehr spiel zu haben.
Zum glück hat es ausgereicht und es ist genügend Spiel.


Damit mir der Gürtel nicht immer hin und her rutscht habe ich noch ein Gürtel-Halte-Bändchen genäht
- doch es hielt nicht lange, es muss etwas stärkeres werden.

Vorteil von einen Overalls - wie beim Kleid ein Kleidungstück,
 welches mit unterschiedlichen Accessiors
immer wieder dem Anlass und Geschmack unterschiedlich gestylt werden kann.

Nachteil, für den Toiletten besuch muss alles entkleidet werden. 
Das wird auch der Grund sein, warum ein Overall nicht so beliebt ist.

Das Modell von Buda sieht auch vor, die Hose zu krempeln. 
Nun, als Petite ist das nicht von Vorteil, weil das die Beine verkürzt, finde ich,
und bei Curvy Petite mach es noch dicke und kurze Beine - also ein NO GO.
Ein Vergleichsfoto findet ihr unten. 

Auch dieses mal wird es Vergleichsfotos geben. 
Ich habe wieder auf den Auslöser gedrückt,
als ich unterschiedliche Klamotten aus meinem Schrank
probiert habe. Insbesondere Schuhe und Mäntel.

So nun möchte ich euch die zwei Outfits zeigen,
die mir am Besten gefallen - welches ich tragen werde,
hängt von vielen Faktoren ab. Zwei ganz wichtigen,
meine Laune und meine Gesundheit.

Outfit #1 - LACK
Accessoires sind aus schwarzem Lackleder,
das wäre der Gürtel, die Tasche und die Schuhe.
Ein Seidentuch und Wollmantel.

Info: Die "OMA" Handtasche zu eine Clutch umfunktioniert,
einfach den Tragegriff in die Tasche hinein gefaltet.
Nur Neu sind die Schuhe, gleichen Model wie das in Nude,
in schwarz von 8, gibt es in mehreren Varianten
- bitte die seitliche Ansicht vergleichen - unterschiedliche Formen.
Mantel von Hugo Boss gebraucht über Kleiderkreisel für 1/5 des NP.
Tuch als Stoff über auktionshaus. Gütel ist so alt, kann mich nicht mehr erinnern.



OUTFIT #2 - BLACK LEATHER

Kette forever 21 (ausprobiert vor über 1 Jahr- nix für ich, die Kette aber behalten)
 Diese Wildlederjacke hat schon meine Mutter getragen, also diese ist sicherlich 40 Jahre
oder noch älter - gute Pflege und klassisches Design kann Jahrzehnte getragen werden -
Voraussetzung passende Größe - mir ein Tick zu weit, aber in 10 Jahren passt es dann sicher ;)
auch die langen Ärmel sind bei der Kälte nicht schlimm!!!
Neu Anschaffung vor kurzem,
Lederhandschuhe mit Smartphone-Finger und Kaschmir Innenfutter für 18 € beim Aldi.



So kommen wir zum
  EXPERIMENT - OUTFIT
NUR zum VERGLEICH

Keine Brille vs. Brille

3 unterschiedliche Mäntel
Dunkelgrau mit Samtkragen vs. Camel vs. dunkelgrau Langer Blazermantel



Nude vs. Black Pumps


Hosenbein gekrempelt vs. nicht gekrempelt




 Das Esprit-Kleid - jetzt ein Schalkragen


Die Veränderung der Naht am Po,
da meiner nicht flach ist und zu den "ausgeprägten" gehört,
musste es etwas "runder" gestaltet werden.
Hat auch NUR zwei Versuche gebraucht :))))


Druckknopf und Schalkragen 



Stoff Detail und rückwärtige Mitte - Gummi und Bändchen für den Gürtel 
(der 1. Versuch - leider zu schwach) - jetzt mit richtigen Gürtelschlaufen :))) 





Da ich immer noch den lästigen Husten nicht weg bekomme von meiner Erklälung,
habe ich das Outfit #1  zusätzlich mit einem schwarzen Rollkragenpullover kombiniert.
Die Kette darüber und den dunkelgrauen Mantel mit schwarzen Samtkragen angezogen.

Ein paar Impressionen für euch


Die Lokation EAT (Seaside) im Factory Hotel - am Germania Campus 






Außenanlage - Eisfläche im Winter - sonst Wasserfläche
(letzte Besucher - da schon geschlossen)




Wessen Shop ist noch am Germania Campus zu finden?!
Naaaa..... kennt Ihr den Münsteraner?




So Ihr lieben freue mich auf euch
und 
wünsche ein schöne Restwoche eure

Was mich wohl zu dem Overall inspiriert hat?

Vielleicht sind es diese Fotos hier:

Und was ist das? - Das ist eine Anzughose meines Mannes.
Die Hosentaschen hinten haben einen irreparablen Riss. 
Ich habe wirklich für eine Sek. überlegt, ob ich was für mich daraus nähen könnte.
Doch das war mir dann doch zu viel Arbeit und daher war es doch für den Müll. 







Kommentare

  1. Es wäre mir im Traum nicht eingefallen, aus einem Overall ein Outfit für eine Weihnachtsfeier zu machen. Unglaublich, was Du aus so einem schnöden Schnitt rausholst!!!
    Liebe Grüße - und gute Besserung. Husten braucht kein Mensch. :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankes schön liebe Sandra.
      Ganz ehrlich ein zweiten Overall werde ich aber nicht nähen - es ist mir doch zu umständlich mit den Toiletten-Besuch ;)
      Liebe Grüße Anita

      Löschen
  2. Liebe Anita,
    der Overall ist toll geworden und Du siehst sensationell damit aus!!!
    Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung.
    Alles Liebe
    Monika
    Styleworld40plus.blogspot.com

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    Antworten
    1. Oh vielen Dank liebe Monika und ganz liebe Grüße, Anita

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