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Nicht nur ein Zuschneidetisch - Nähateilier


Hallo liebe Besucher.

Heute dreht es sich um den Zuschneidetisch.

Das zweite Möbelstück aus meinem Arbeitsbereich "Zuschneiden".

Ich habe schon mal geschrieben, dass das Zimmer in unterschiedliche Arbeitsbereiche aufgeteilt ist.

Das wären "Zuschneiden", "Bügeln" und "Nähen".

In diesem Zimmer sind die Möbelstücke zusammen gewürfelt. Also nichts passt Zusammen, aber jedes hat für sich seine Funktion und irgendwie lockert es den sonst so "Katalog" oder "Schöner Wohnen" Stil auf. Ich mag das sehr. Es ist wie die eigene Garderobe um wieder ein Stück zu ergänzen.

An dieser Tischplatte wurde früher programmiert und/oder Besprechungen abgehalten. Für neue Büroräume wurde neues Inventar gekaut, so wurde das alte Inventar an die Angestellten per Verlosung für wenig Geld verlost/verteilt. Wir haben zwei Tische aus dieser Verlosung gewonnen/gekauft. Dieser Tisch hier ist einer davon und ist ein Goldschatz! Die Tischplatte ist aus massiven Stäbchen-Holz in Buche. Die Größe 180 x 80 cm, ein echtes Traumstück!


Tischbeine wurden gegen die Holzböcke vom Schweden ausgetauscht. 
Beide auf eine Gesamthöhe (inkl. Tischplatte) von ca. 92 cm gebracht
und schon war mein Tisch fertig.

An dem Arbeite ich im Stehen und ich befinde mich die meiste Zeit hier.
Die Schnitte werden Kopiert, der Stoff zugeschnitten und die Schnittmuster zusammen gefügt.
Drapiert, Probiert und Experimentiert. Zusammen geheftet (per Hand) aber auch wieder getrennt. 
Viele Fotos sind hier auf diesem Tisch aufgenommen worden. 

Ein altes Regal, welches im Haus kein richtigen Platz gefunden hat, 
wurde zwischen den Böcken aufgelegt und bietet zusätzliche Ablagefläche. 
Hier warten die Stoffe auf den Zuschnitt.
Manche Schnitte müssen erst noch vorher zusammen geklebt werden und ausgeschnitten. 

Staubtücher - sind so notwendig. Daher schön in der nähe der Arbeitsfläche.
Es ist schon unglaublich, was Stoff an Staub macht :)





Der Tisch wird in den Raum geschoben, wenn ich die Schnittteile zuschneide.
Es ist eine Erleichterung, wenn man um den Tisch sich bewegen kann.
Weil der Raum nicht so groß ist, muss ich den Tisch hin und her schieben können.
Dank der Flitzgleiter unter den Beinen der Tisch-Böcke lässt sich das gut bewerkstelligen.
Der Boden ist aus Kork. Die Tischplatte ist mit Klett an die Tischböcke fixiert. Man könnte diese auch mit Schrauben fest machen, aber ich liebe es, wenn es Flexibel sein kann. 
Ich schneide ich schon mal gern mehr als nur ein Schnitt zu.
Dann wird der Tisch wieder in die Schräge zurück geschoben
 und ich habe genügend Platz mich zu bewegen :)))

Unter dem Tisch sind zwei Körbe.
Mülltrennung. Einer für Kunststoffe und der andere für Stoffabfälle.
Die Folie darin ist die Schutzfolie aus der Reinigung. 
Wo der Hacken durchgeht, wird ein Knoten gemacht - fertig ist der Müllbeutel.




Auf dem Tisch befindet sich, seit noch nicht langer Zeit, eine Schneidematte.
Bisher habe ich immer auf einem Leinenstoff, den ich als unterlagen genutzt habe, zugeschnitten. Doch, nach ein paar Test, werde ich es auch weiter auf dem Leinen zuschneiden. Ich habe mir viel zu viel von dieser Schneidematte versprochen. Daher werde ich keine Quelle angeben, woher ich die habe. Ein Vergleich mit meiner, mind. 20 Jahre alten, kleinen Schneidematte und schon sehr gravierend. Die ist wirklich selbstheilend, die Neue nicht so richtig :(
Doch bei der Größe 120 x 80 cm geht gute Qualität schon ganz schön ist Geld.
Ich nutze die Matte als ein überdimensionales und immer griffbereites Lineal!
Weil ich auch den Rollschneider niemals zum zuschneiden von Stoff benutzen werde. Auch kein Wekzeug für mich. 
 Zumindest nicht für meine (hochwertigen) Bekleidungstoffe:)))

Eine scharfe Schere ist um längen besser und auch viel genauer! 
Spart euch das Geld für einen Rollschneider, kauft lieber eine hochwertige Schere
 und diese NIEMALS für was anderes, wie Papier, Leder usw., benutzen!
Vielleicht habt ihr gesehen auf den Fotos, ich habe unzählige Scheren.
Die Schere für Stoff hat noch nie was anderes geschnitten als Stoff und ist immer noch, seit 2009 sehr scharf!


So das wäre dann der Arbeitsbereich "Zuschneiden"




Was befindet sich auf der Schneiderpuppe?
Na ja, ein Projekt, welches ich nicht mehr beenden werde.
Es war eine Idee, ein passendes Jäckchen für mein Kleid zur Hochzeit zu nähen.
Aber zu wenig Zeit und hätte eigentlich alle nähte französich nähen müssen,
weil der Organzastoff unversäubert, pikst und kratz wie verrückt. 
Der Schnitt passt perfekt zum Schnitt des Kleides,
weil die Schnittlinie fast identisch sind. 


Organza zuschneiden ist echt schwer, weil hier keine Markierung möglich ist.
Oberstoff und Futter aus Organza! 







Eigentlich total cool! Ich habe wieder viel dazu gelernt. 
Noch nie diese "Kimono" ? Ärmel eingenäht. Die sind ganz schön Tricky!




Das ist der Zwischenstand und der wird auch so verbleiben!
Ich werde es nicht fertigstellen. Aber ich sage euch was ich noch vor hatte.
Die Nähte von innen und außen mit einander in Nahtschatten verbinden.
So würden beide Nähte übereinander liegen. Dann wollte ich den Saum mit einem Paspelband umsäumen. Also die Paspel wäre der Saum und dann noch noch ein Verschluss. Eine Brosche 
oder eine Schlaufe und ein schönen glitzer Knopf. Das hat voll spaß gemacht. 
Wenn ich wüsste, dass ich es tragen könnte, würde ich es fertig nähen.
Aber evtl. kann das Flügelärmelkleid bald in Belgien getragen werden - schauen wir mal.




Auf dem Tisch liegt auch noch ein Projekt was etwas aufgepeppt werden möchte.


Waren ein paar Anregungen für euch dabei????

Viele Grüße 
















Kommentare

  1. Leider kann ich gar nicht gut nähen. Eine Hosen zu kürzen oder einen Schlauschal zu nähen, bekomme ich gerade noch hin.
    Toll, was Du für schöne Teile nähst.
    LG
    Ari - Ari Sunshine

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  2. Hammer, dein Zimmer.
    Und so genial, der Tisch bzw. die Tischplatte, haste super gemacht, den Kauf.

    Sue

    AntwortenLöschen

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