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Hermès - Festival des Métiers in Hamburg Teil 2 - von Idee & Motiv zum fertigen Carré und anderen Seidenprodukten

Im Teil 1 ist alles rund ums Leder und weitern Produkten nachzulesen, im Beitrag "Hermès - Festival des Métiers in Hamburg - Mein ausführlicher Bericht Teil 1 - Rund ums Leder sowie Uhrmacher und Porzellanmalerei".

Es geht weiter mit den strahlenden, leuchtenden Farben und zwar wir sind beim zweiten Teil meines Berichtes über den Besuch der Festival des Métiers in Hamburg. Hier dreht sich alles rund um die Seide.


Vom Rohstoff, Produktion und die Produkte wie Seidentücher, Krawatten als auch deren Veredlung in Form von handgenähten Rollsaum und die sehr alte Technik Sabrage.

An dem Stand, an dem zugesehen werden kann, wie ein bzw. zwei Carrés (in zwei Motiven) bedruckt werden, stehen die meisten Besucher, wie auch ich. Voller Leidenschaft erzählt Sébastien Decillis fast 1,5 Std. bis ins kleine Detail, über die Geschichte des Seidentuchs. Wie ein Entertainer bandelt er den Besucher an seinen Tisch und man kann sich nicht lösen. So hänge ich an seinen Worten und versuche mir alles zu merken, was er über Daten und Fakten bezüglich der Herstellung eines Carré wie auch die Produktion innerhalb der letzen 75 Jahren entwickelt hat, berichtet.

Der Stand ist der Größte hier. Farbenfroh ringsherum mit Seidentüchern in Form von Streifen dekoriert.


Das hier ist nur eine kleine Auswahl an Farben. Insgesamt stehen 75.000 Farben zur Verfügung!


Meine Berichterstattung wandel ich etwas ab. Denn ich werde erst mit dem Rohstoff beginnen.
Ohne Seide - kein Tuch! So einfach ist das. Was ist der Rohstoff? Seide. Also schauen wir uns dieses genauer an. Das der Rohstoff stammt von einer Raupe, aber einen ganz besonderen. Es wird auf eigener Farm in Brasilien produziert. Die brasilianische Maubeerseide gilt als die hochwertigste Seide und auf Grund der sehr feinen Fäden ist es möglich die brillantesten Farben eingefärbt zu werden. Die Basis ist aber ein ungefärbtes, strahlendes weißen Seidentuch. Ein paar Fakten am Rande. Für nur EIN Carré in der Größe von 90 cm x 90 cm werden 300 Kokons benötigt. Diese liefern 450 Kilometer Faden, der in edle sehr feinde Diagonalrippen - Twill - verwebt wird. Und so sieht EIN Kokon aus. Es ist ein echtes.  



Der Stoffballen für zwei Carrés wird auf den Arbeitstisch ausgelegt. Die Oberfläche des Tisches ist klebrig.
Man könnte es sich so vorstellen. Ein 110 cm breites Klebeband welches mit der klebrigen Seite nach oben zeigt. Es ist aber nur etwas klebrig, so dass nichts verrutschen kann. Am Anfang und Ende fixiert dann tatsächlich ein durchsichtiger Klebestreifen den Seidenstoff. 



Das Motiv ist neben dem Rohstoff sehr wichtig, wie auch die Farben. Zu den Farben kann man nur sagen "Geheim Rezeptur" Tja, wie bei fast vielen Arbeitsschritten, was auch jeder von uns nachvollziehen kann. 

Ein Motiv wird von bekannten und unbekannten Künstlern gemalt. Die einzige Vorgabe ist, das es eine Größe von 90 x 90 hat. Bei 75.000 Farben ist die Auswahl auch wenig eingeschränkt. Es gibt Künster, die gern unterschiedliche Motive zeichnen. 

Nach dem ein Motiv gewählt wurde beginnt ein sehr langer und wichtiger Arbeitsschritt. Das Motiv wird Graviert und die einzelnen Farben getrennt. Da kann schon mal bis zu 6 Monate dauern. Insgesamt vom Motiv zum Druck benötigt ein Carré fast 24 Monate,. Also 2 Jahre arbeit steckt in jedem Carré. 

Das Gravieren und das Farben trennen ist so Zeitaufwändig, weil viele Motive so Farbintensiv und sehr viele Details beinhalten. Diese Französin zeigt uns wie Aufwendig diese Arbeit ist und wie Schatten werden können. Mit der Tuschefeder in unterschiedlichen stärken wird das Motiv zerlegt. Eine Folie für das Motiv, welches als Kontur verwendet wird. Dann folgen unterschiedlich viele Folien, je nach Farben eine. Diese Arbeit ist sehr wichtig und hier muss exakt gearbeitet werden. Warum das so ist, erklärt sich später beim Druck der Tücher sehr schnell, denn diese Folien dienen als Vorlage für die Siebdruckplatten. 








Unter den 1500 Motiven gibt einfache, wie dieses hier


aber es gibt sehr schwierige Motive wie das Indianer Mädchen Wa'Ko'ni. 
Allein NUR das Gesicht hat 15 einzelne Folien. Das ganze Motiv hat 46 Folien und zwei Grafikerinnen haben zusammen an die 2000 Stunden gebraucht für die Farb-/Motivtrennung.



Wenn das Motiv und die Farben getrennt wurden, können die einzelnen Siebdruckplatten hergestellt werden. Die Fotogravur als Negativ wird auf den Metallrahmen (früher aus Holz), welches mit Polyestergaze bespannt ist. Hier wird ein foto-sensibler Lack aufgetragen, was die Herstellung der Motive vereinfacht. Durch die Belichtung, löst sich der Lack an den Stellen wo das Licht auf den Lack trifft. So entstehen jede einzelne Druckplatte und so können auch die sehr dünnen Motive auf den Stoff übertragen werden. 

Im Durchschnitt werden pro Tuch 27 Schablonen verwendet. In Hamburg wurden gleich zwei Motive gezeigt. Das blaue Motiv "De la mer au ciel" hat 16 Schablonen und das orangene Motiv "Eperon D'or" hat insgesamt 14. 


Wenn man sich das Motiv ohne dieses Wissen anschaut, hätte das kaum einer gedacht. Auch ich nicht. 

Die günstigen Seidentücher, also alle meine, werden mittels einen Tintenstrahldrucker bedruckt.Was macht das für ein Unterschiede? Ein sehr gravierenden. Die Tücher von Hermès wirken und sind sehr plastisch. Die Konturenfarbe ist fühlbar und sehr wichtig, damit die Farben nicht verlaufen. In Lyon, wo die Tuchproduktion ist, steht ein Tisch der 100 m lang ist. Die Räume haben einen bestimmte Luftfeuchtigkeit und die Luft wird gefiltert. Die Tische werden beheizt. So trocknet die Farbe schneller und ein Verlaufen der Farben in den bereichen, wo keine Kontur ist, behoben. Kein Tuch verlässt ohne eine Qualitätskontrolle, die sehr streng ist. 2/3 der Tücher wird recycelt. Als Finisch werden die Tücher mittels einen Wasserdampf fixiert und dann gewaschen. Ohne den Waschvorgang, wären die Tücher sehr hart. Es ist natürlich ein Geheimnis wie das passiert, denn da nach sind die Tücher so weich und fliesend. Nun 75 Jahre Entwicklung kann gefühlt und gesehen werden. 

Die Konturenfarbe ist dickflüssiger und zäh. Bei der Produktion gibt es auch vereinfachungen, aber es gibt Arbeitsschritte die nicht durch die Maschine erfolgen können, wie die Wahl des richtigen Schiebers. Es wird immer ein anderer Schieber verwendet. Für jede Farbe ein neues bzw. anderes. Der Drucker entscheidet selbst, wie auch die Menge der Farbe. Er richtet die Schablonen aus. Diese Feinjustierung kann der Mensch am besten.

Der Druck des Motivs "Eperon D'or" startet mit dieser Schablone und wird auf den Schlitten gelegt.



Hier ist gut zu sehen, wie dickflüssig es ist.


Vorbereitet für den ersten Druck.


Der richtige Schieber wird zunähst in die Farbe ein getunkt und dann an zwei Griffen links und rechts befestigt.


Mit richtigen druck wird die Farbe über das Motiv hin


 und zurück schoben.


Eh voilà, die Kontur ist auf dem Tuch kommt zum Vorschein. Der Schlitten wird auf das zweite Motiv geschoben und im gleichen Verfahren bearbeitet.



Wieder eine Konturenfarbe für die feinen Details aus dem Motiv




Und eine Schablone für die SCHRIFT. 




Vorher und Nachher


Die erste Farbe. Schablone auflegen und ausrichten. Da ist damit gemeint, dass dieses Präzisionsarbeit nicht von der Maschine gemacht werden kann. Beachte, die Vorlage ist aus Stoff und der Rahmen aus Metall. Es reicht ein Millimeter aus, und schon ist die Farbe daneben. 


Hier gut zu sehen, die Konturenfarbe unten. Die soll nicht gesehen werden, daher immer wieder justieren an jeder ecke und kante. 


Sieht den Unterschied. Die Farbe wird gegossen gegenüber der Konturenfarbe bei den ersten Schablonen.



Das Motiv wir nach und nach bunt.







Fertig - Nein noch lange nicht, aber dieses Tuch würde leider vernichtet werden.
Die Ecke ist nicht vollständig und leider ist der Raum gänzlich ungeeignet.
Zu viel Verschmutzung in der der Luft. Irgendwie hat sich auch ein Haar auf das Tuch verirrt. 
Das alles dient nur der Veranschaulichung.


Ich bin Detail verliebt, so schau ich genauer hin. Schablone ohne Farbe, dann nach der Farbe und der Druck auf der Seide. Könnt ihr die winzigen kleinen löcher sehen?
No.1


No. 2

 Schauen wir mal die einzelnen Farben an.
No.4
 No. 5
 No. 6
 No. 7

No. 8 (Tipp -> Schaut auf die Lederkante der Schlaufe sowie das Motiv links oben in der Kante)
 No.9
 No. 10
 No. 11

No. 14 (No.12 war das gegenüberliegende Dreieck und No.13 ist die Mitte gewesen)

Könnt ihr sehen, wie plastisch das Motiv wirkt? Toll oder?


Hier mal ein Vergleich an dem an dem Blauen Motiv


Alle Schablonen werden sorgfältig gereinigt.


Und keine Farbe wird verschwendet. 

 Noch mal zur Technik. So schaut der Schlitten aus.



Ganz schön aufwendig. Hättet ihr das gewusst? Das schöne ist ja, dass aus einer Vorlage mit unterschiedlichen Farben sehr verschiedene Tücher entstehen können. Schaut mal hier an dem Beispiel
De la mer au ciel - Ein Motiv 9 verschiedene Tücher. Wie soll man sich den da Entscheiden!?!?!?

Ich würde sofort fast alle nehmen. Mit gefallen alle sehr gut. 
Wenn ich mich eins entscheiden sollte, dann für B

 Welches gefällt euch?


A

 B

 C

 D

 E

 F

 G

 H

 I

Warum das alles? Ganz einfach. Viele Menschen unterschiedliche Kontinente und Vorlieben. So wird jedes Jahr auf neue, den Geschäften die neue Motive vorgestellt. China hat andere Vorlieben als Europa. Und auch in Europa ist es unterschiedlich. Frankreich und Deutschland. Aber selbst in Deutschland. Im Süden und im Norden gibt es auch schon andere Vorlieben. Wir recht die haben. Man kann nicht den Geschmack von jedem in einem Tuch treffen.

So gibt es auch eine Farbpalette für die Frühjahr/Sommer und eine Farbpalette für Herbst / Winter.




Schaut mal welches Motiv ich bei den Tücher gefunden habe.
Na, kommt es euch bekannt vor????


Schaut doch mal auf das Motiv, welches auf dem Tisch der Grafikerin liegt mal genau hin.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es ist sehr Ähnlich. Himmel, was Farben ausmachen!




Nach dem gleichen Schema werden auch die Krawatten produziert. Die natürlich auch aus Seide sind.
So kommen wir zum nächsten Stand, wie gewohnt sehr farbenfroh, der Stand der Näherinen DE CRAVATES






Alles wird nur mit einem Faden genäht. Welches mit einer Schlaufe endet. Erfindung und Patent von Hermés.



Mich persönlich interessiert aber ein anderer Bereich - der handgerollte Saum. Natrülich habe ich den mir sehr genau angeschaut. Und schau an. Der wird nach innen gesäumt. Also zum Motiv hin. Das war mir neu.
Hier kommt auch die Auflösung. Die Franzosen rollen den Saum zum Motiv hin und die Italiener nach Außen. Wieder was gelernt. Persönlich gefielen mir die an innen, also zum Motiv hin die Säume sehr gut.
Daher habe ich überlegt, meine auch dem anzupassen. Wenn das mal nicht so aufwändig wäre.
Eine erfahrene Dame benötigt für ein 90 cm  x 90 cm Carré 45 min! Es wird 1,5 cm vom Rand eingerollt.
Das ist viel und erklärt, warum die so stabil sind. Schade dass keine Dame da war. Ich hätte gern gewusst, welchen Tick die anwenden, dass die Ecken so perfekt aussehen.





Die Rückseite eines Carrés. 

 


Nun kommen wir zu der letzen und ganz besondern Technik. Diese nennt sich Sabrage (übersetzt am Messer). Hélène Sanchez ist dien Meisterin darin. Sie bildet aus damit diese Technik nicht vergessen wird. Es ist eine sehr alte Technik die in alten Aufzeichnungen der Bücher gefunden wurde und damit auch wieder auf erlebt. Diese Sabrage Technik kann nicht an jedem beliebigen Tuch vollzogen werden. Denn das Tuch muss besonders gewebt sein. Es fühlt sich an wie Brautsatin, so dick. Es ist mit ZWEI Kettfäden gewebt. Bei der Technik wird mit dem Messer ein Kettfaden geschnitten und dadurch entsteht ein 3-D effekt. Es schaut aus, als würde es Samtstoff sein. Auch hier ist präzise Arbeit wichtig. Ein falscher Schnitt und das Tuch ist ruiniert. Diese Tücher gibt es nur auf Bestellung. An dem Tiger Sitz die erfahrene Frau Sanchez 5 Tage und den Federn 7 Tage und sie macht das so schnell, dass es mit dem Auge nicht gehen werden kann.Ich hoffe ihr könnt den Plastischen Effekt sehen. Es fühlt sich einfach nur schön an. 





 






DANKE DAS WAR EINFACH NUR FANTASTISCH




Auch wenn ich nur eine Hobby-Handwerkerin bin,
so habe ich den größten Respekt von der handwerklichen Arbeit.
Diese Veranstaltung habe ich jede Minute genossen. 
Ich war sprachlos und sehr beeindruckt.
Ganz sicher werde ich es noch mal besuchen und kann dann die Fragen stellen,
die mir im nachhinein alle eingefallen sind. 

Viele werden sagen, das ist eine Werberveranstaltung,
ja, da mag sein, doch solange es noch Unternehmen gibt, 
die Traditionen erhalten und alte Techniken nicht vergessen, sondern wieder aufleben
wird dieses Haus meinen Respekt behalten. Die Bilden aus, sie lassen sich nicht durch schneller Methoden die Qualität und die Philosophie nehmen, weiter handwerklich sehr gute Produkte herzustellen.
Auch wenn die Warteliste für eine Kelly oder Birkin von 2-4 Jahren ist, 
wechseln sie nicht und bleiben der Methode/Philosophie treu. Hoffentlich bleibt das auch noch lang erhalten.

Diese Werbeveranstaltung ist für jeden Handwerker, der noch mit der Hand seine Produkte herstellt,
aber sich nicht leisten kann um die Welt zu reisen und sein Können und Handwerk zu präsentieren.
Die hohe Qualität, sehr zeitaufwändige und geduldige Arbeitsweise öffentlich zu machen.
Auf Grund solcher Veranstaltungen wird hoffentlich jede Handwerksberuf mehr gewürdigt. 
Industrialisierung ist gut, aber nicht das einzig wahre und es muss nicht immer auf lasten des Menschen und der Umwelt gehen. Es muss auch nicht alles immer so schnell produziert werden. 

Wir haben einfach vergessen uns auf Produkte zu freuen, zu hinterfragen wie und wo diese Hergestellt werden. Ob Mensch und Umwelt darunter leidet. 

Es ist kein wunder, dass wir so schnell gelangweilt sind von dem neuen Produkt,
und ständig ein neues haben wollen. Diese Entwicklung kann nicht gut sein.
Weder für Mensch noch für die Natur. 

Auch wenn ich mir nie im Leben eine Handtasche von Hermès leisten kann,
so werde ich es immer würdigen, mit welcher Leidenschaft jedes Produkt gefertigt wird.

Und ich werde stattdessen mich umschauen, vielleicht gibt es den einen oder anderen 
Handwerker der in der gleichen Leidenschaft und Qualität seine Produkte herstellt
wie zum Beispiel dieser hier Cyartisan der gleichen Philosophie folgt.

Es wäre doch zu schade, dass die kleinen leidenschaftlichen Handwerker und Manufakturen aussterben.

In diesem Sinne, viele Grüße


Kommentare

  1. Liebe Anita, ich bin auch der Meinung, daß das Handwerk in jeder Art zu wenig gewürdigt wird. Wir sollten auch wieder lernen, uns an kleinen Dingen zu freuen.
    Du hattest bestimmt einen ganz ganz tollen Tag in Hamburg!
    Liebe Grüße
    Susan

    AntwortenLöschen
  2. Hey Susan!
    Der Tag in Hamburg war leider zu kurz, doch es war wirklich sehr interessant.
    Gern hätte ich mir auch das Museum angesehen, der Eintritt wurde von Hermes übernommen, doch die Zeit reichte nicht aus. Doch das schöne ist wirklich, dass viele Besucher daran erinnert wurden, was HANDARBEIT ist und wie Zeit intensiv es sein kann. Wir Hobby-Schneiderinen wissen das ;-)

    LG, Anita

    AntwortenLöschen

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