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Hermès - Festival des Métiers in Hamburg - Mein ausführlicher Bericht Teil 1 - Rund ums Leder sowie Uhrmacher und Porzellanmalerei

Es ist nicht nur ein Festival der Kunsthandwerkern sondern auch ein Fest der Farben. Hermès hätte auch ohne Paola Navone jede Lokation zum leuchten gebracht, mit seinen eigenen Leder, Garnen und Tüchern. 
Da ich zur Zeit sowie so auf die Farbe Orange und auf knallige Farben stehe, war es wie der Himmel für mich.



Die Lokation in Hamburg ist wirklich schön gewählt worden. Es ist ein Innenhof des Museums, welches
mit einem Glasdach überdacht ist und für eine gemütliche und helle Atmosphäre sorgt.
Zusätzlich ist die sehr alte schöne Fassade im Innenhof ist einfach mehr als passend,
denn auch hier werden teilweise sehr alte Handwerkskunst mit Tradition gezeigt.


All die knalligen Farben konnten bei der alten grauen Fassade so richtig zum leuchten gebracht werden und wenn dann noch die Sonne schien, sah es aus, als wäre man im Regenbogen, einfach perfekt. Ich wollte auch wirklich nicht mehr weg. Ich fühlte mich so gut aufgehoben zwischen all den Kunsthandwerkern, die alles mit Herz & Liebe herstellen. Ohne diese Leidenschaft würde das jeweilige Stück nicht so exquisite werden, zu dem jeder seine eigene Arbeit auch mit seiner Signatur oder Kürzel signiert z.B. bei den Handtaschen und dem Porzellan. Bei den Tüchern sind es die Künstler, wenn sie es möchten.



Vier Stunden waren einfach nicht ausreichend um alle Gewerke bis ins kleinste Detail zu erkunden und hinter all der ausgeklügelten über Jahre verbesserten und immer wieder optimierten, aber noch sehr traditionell gehaltenen Herstellung der einzelnen begehrten Objekte zu verinnerlichen.



Alle Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen, wenn sie nicht deutsch sprachen, hatten einen Dolmetscher an ihrer Seite. Alle Fragen wurden geduldig und fachlich beantwortet, langsam und sehr genau zeigten sie an dem Objekt, worauf es ankommt, was so schwierig ist und warum. Als ich gegen Mittag den Raum und die ersten Arbeitsstände betritt, dachte ich zunächst, ich wäre in Frankreich. So viele Besucher sprachen auf einmal Französisch. Herrje, es ist eine Ewigkeit her, dass ich Französisch in der Schule hatte und nur ein Jahr ist wirklich auch nicht erwähnenswert. In dem Moment habe ich mich doch geärgert, nicht mehr von dieser schönen Sprache gelernt zu haben. Also habe ich beobachtet, fotografiert und angefasst. Ja! Es durfte und sollte sogar alles angefasst werden. Ich sage euch, das ist besser als der Himmel. Naturstoffe, Leder und Seide von der besten Qualität.


Natürlich war ich als erstes zum dem Täschner Stand - MAROQUINIER , fast zielstrebig, hin und habe fast einen Herz-Stillstand erlitten. Zwei Damen, die eine Französin, die andere eine die detusch gesprochen hat, arbeiten an zwei verschiedenen Modellen. Was hat mein Herz-Stillstand verursacht? Die Lederfarbe! Es ist "mein" Orange! Mein innerliches Ich schreit nur noch "WILL HABEN!!!!" Noch unter Schock stehend schaue ich mir an was die Damen machen. Die eine hält einen Taschengriff in der Hand und beginnt die Lederkanten mit einer besonderen Farbe zu versiegeln, es schütz vor Feuchtigkeit und Unreinheiten. Ich bin zu spät, der Ledergriff der Kelly ist schon fertig genäht. Mir wird erklärt, dass es 5 unterschiedliche schichten von Leder sind, die zu einem Griff zusammengebaut werden und dann miteinander vernäht zu werden. Es dauert ca. 4 Stunden nur für den Griff. Ich staune, denn ich hätte nicht gedacht, dass auch das Innere des Griffs aus Leder besteht. Wow. Die Keile, welche auf der Handtasche genäht werden sind auch schon fertig. Um hier eine festigkeit zu gewähren, wird ein Natur Stoff, und zwar ein Stück Leinen zwischen den Lederstücken mit eingefasst. Ich stimme der Dame zu, denn das ergibt einen Sinn. Ein Leder ist nicht reißfest, doch mit dem Stoff zusammen hält es um einigen mehr aus. Die andere Dame arbeitet an dem Model Constance - auch in ORANGE! Die wollen mich nur Ärgern - denke ich - und ziehe erstmal weiter, denn ich kann mich nicht konzentrieren bei der Farbe.


 
An dem nähsten Stand GANTIER, werden Handschuhe gemacht. Während die sich wieder mal alle auf Französisch unterhalten, schaue und begrapsche die Handschuhe, welche auf dem Tisch sortiert nach den einzelnen Schritten ausgelegt wurden. Also ich kenne weiches leder von sehr guten Qualität, aber dieses hier übertrifft wirklich alles. Unglaublich! Diese Handschuhe wären mir für die raue Natur draußen echt zu schade. So ein unbeschreibliches Gefühl, es ist so leicht, wenn ich es nicht wüsste, würde ich nicht auf das Material Leder tippen. Ich habe mal gelesen, dass es sich um ein ganz besonders Leder von einer ganz bestimmten Ziege handelt, denn es gibt kein besseres und weicheres Leder als von ihr. Leider finde ich den Artikel nicht mehr wieder. Halte mich auch nicht so lange hier auf und ziehe zum weiterem Stand.







Die Dame hat einen Sitzarbeitsplatz mit einer seitlichen Auflage. Hier liegt ihr Arm auf und sie bemalt mit einem feinen Pinsel und sehr ruhigen Hand eine Porzellanschale, ich bin am Stand der PEINTRE  SUR PORCELAINE. Auf der Fläche lässt sich das Motiv nur leicht erahnen. Es ist ein Tiger. Die Vorlage, der Tiger, ist mit winzigen Löchern durchgesiebt. Habe vergessen zu fragen, aber ich vermute, es wird mit einer Art Pinsel und Pulver auf die glatte Schale übertragen. Auf dem Tisch vor der Malerin sind die einzelnen Schalen und die Entstehung des Bildes zu sehen. Die verschiedenen Farben stehen in kleinen Schälchen vor Ihr in Pulverform. Es wäre mir fast zu schade etwas in die fertige Schale zu legen, ich hätte Angst, dass das schöne Motiv verkratz wird. Zu dekorativen Zweck sicherlich schon was ganz besonders.






  

Ihr gegenüber ist ein junges deutschsprachiges Mädchen mit Schweizer Akzent. Hmm... na welches Handwerk beherrscht die zierliche Frau wohl? Natürlich - die Uhren!!! Das sind wirklich Kunstwerke, egal von von Hermes oder anderen Herstellern. Wenn die vor ihr aufgestellten winzig kleinen Teile liegen, hätte ich schon angst etwas stärker auszuatmen, die könnten glatt so vom Tisch weggefegt werden. Immer wieder sehr beeindruckend, wie ruhig die Arbeiten können, wären manchmal gefühlte 1000 Augen auf die Hände starren und mit tausend Worte als Fragen auf die Ohren peitschen. Also ich kann das nicht, wenn mich jemand bei der Arbeit beobachtet, werde ich nervös und mache Fehler. Hier keine spur davon. Nett, freundlich, geduldig und man sieht den Mitarbeitern von Hermes an, dass sie voller Leidenschaft und sehr glücklich sind in dem Gewerk, welches sie ausüben. Das ist so schön, denn Augen lügen nie.






Ich ziehe weiter und schau mir das Produkt an, mit dem Hermès begonnen hat. SELLIER. Ein Deutscher in Frankreich stellt die besten Reitsattel her. Auch heute werden die Sattel hergestellt. Sie sollen 40 - 50 Jahre halten, das verwundert mich wirklich nicht. So sauber wie es verarbeitet ist und doch so robust. Also im Gegensatz zu dem hauchdünnen Leder der Handschuhe kommen wir hier zu den dicksten Leder auf dieser Ausstellung. Da ich weder Reiter bin noch eine Ahnung von Sattel und Reiten habe, zog ich auch hier weiter, aber nicht ohne ein paar Fotos zu Erinnerung zu machen. Doch es ist schon beeindruckend, dass man keine kräftige Frau mit starken Oberarmen sein muss und auch das dickste Leder zu verarbeiten. Das junge Mädchen, wenn man es nicht wüsste was sie macht, hätte niemand gedacht das sie eine Sattlerin ist. Respekt!






  



Eigentlich würde es jetzt weiter gehen, denn es bleiben noch vier Stände. 
Von den werde ich im nächsten Beitrag berichten, den eigentlich hängen diese zusammen 
und sind nicht in kurzen Worten zusammen zu fassen, eher im gegenteil 
und JA, es wird sich alles um das Seidentuch drehen. 
Von Beginn bis zum Ende. 
Eine wirklich spannende Geschichte die sich in den letzten 75 Jahren etwas vereinfacht hat,
 aber im Grunde immer noch wie zu Beginn abläuft. 
Schon gespannt? Dann bleibt dran, bald mehr hier. 
Also im Teil 2 - von Idee & Motiv zum fertigen Carré und anderen Seidenprodukten.

Daher widmen wir uns noch mal dem Gewerk des Täschner.

 Ein Täschner stellt Koffer, Taschen usw. her. Im Zeitalter der Industrialisierung ist es immer seltener, dass Handtaschen mit der Hand hergestellt werden. Bei Hermés habe ich sehr den Eindruck erhalten, dass trotze der steigenden und nicht nicht endenden Nachfrage insbesondere nach dem Model Kelly und Birkin niemals auf die maschinelle Fertigstellung umgestiegen wird. Was ich persönlich sehr begrüße, denn so bleiben die alten Handwerksberufe erhalten und werden auch weiterhin bleiben, denn Hermés bilden auch in diesem Handwerk weiter aus.

Der Täschner, hier die beiden Damen, erhalten Ihre Lederstücke bereits fertig eingefärbt und zugeschnitten.
Teilweise sind teile, welche doch mit der Nähmaschine genäht werden können, auch schon fixiert. Ich habe nicht nachgefragt, aber nach den Bildern würde ich auf die innen Taschen tippen. Also es ist nicht viel, aber so kann die Fertigstellung der Handtaschen auch mit 18 Stunden pro Tasche, hier die Kelly, eingehalten werden. Die Metallstücke werden ebenfalls von den Damen angebracht und verlötet oder wie auch immer sich das nennt. Ich habe gelesen, dass für eine Kelly drei Häute benötigt werden. Nun da es unterschiedliche Größen der Kelly Tasche gibt, wird es sicherlich hier auch noch an der Anzahl variieren. Da das stabilste Leder in der Mitte der Lederhaut ist, wird sicherlich für die Größe von ihnen am meisten benötigt und da die Qualität von jeder Lederhaut identisch sein muss, dauert es schon mal das passende Material für die Handtasche zusammen zu kriegen und weil diese Handtaschen nur auf Bestellung angefertigt werden, dauert es inzwischen nicht nur 2 Jahre sondern je nach Wunsch auch schon mal 4 Jahre, bis diese in die Täschnerei kommt. Die Ledergerberei war nicht vor Ort, aber ich vermute, weil das Unternehmen sehr viel Wert auf Tradion legt, wird es auch das Leder nach der vegetabile Gerbung (pflanzliches Gerben - ohne Chemie - daher kann es auch bis zu 1 Jahr dauern, dieses Verfahren ist das traditionelle und teuerste Gerbungsverfahren ) bearbeitet. Auf dem heutigen Weltmarkt wird das Leder meistens mit dem Chromprozess bearbeitet, was Allergien auslösen kann und auch für die Umwelt nicht ganz unbedenklich ist.
Hier möchte ich einfach nicht tiefer auf die Materie eingehen. Wenn es doch interessiert, der Schaut bitte HIER bezüglich der Öko-Eigenschaften.

Schauen wir und mal die Kelly Tasche an.Hier der fertige Zuschnitt. In den vorherigen Tagen wurde an den Innenfutter gearbeitet. Die überhängendes Garn, ist ein Indiz für die mit der Hand genähte Naht. Auch diese Schritte sind schon in den Tagen vorher gezeigt worden. Ich bin am Donnerstag hier, die Ausstellung begann am Dienstag.



In der Schachtel sind weitere fertige Produkte. Auch die Metallaplikationen wurden von der Handwerkerin auf das Leder angebracht und genäht. Das wird nicht fertig geliefert. So wie es aussieht, beginnt die Entstehung der Tasche mit den kleinsten Teilen.


Schaut auf den Rand des Trägers. Hier ist noch keine Farbe drauf.
Bevor die Farbe aufgetragen wurde, wurde die Lederkante mit einem Sandpapier bearbeitet. 
Nicht einmal sondern gefühlte 1000 mal bis es schön glatt ist.


Das ist ein Produkt mit dem die Lederkanten versiegelt werden.
So wird verhinder, dass Feuchtigkeit und Schmutz in das Leder eindringt.



Da ich an einem einem andren Stand zu lange verbracht habe, habe ich leider die zwischen Schritte verpasst,
wie der Griff ist an der Tasche fest genäht wurde und wie das Innenfutter mit dem Deckleder verklebt wurde. Ich bin angekommen, als die Kanten mit dem Hammer bearbeitet wurden. 

Damit der Kleber besser haftet, wird sanft mit dem Hämmerchen geklopft, rings herum. 





Diese Freude ist wirklich echt. 
So etwas ist Leidenschaft und Spaß an der Arbeit!


Jetzt muss noch das überstehende Leder abgeschnitten. 
Die Seiten werden mit einem Messer abgeschnitten, später werden die Kanten nicht zu sehen sein.



Jetzt kommt das Sattlermesser, ein sehr scharfes Messer. 
Diese Kante wird später sichtbar sein, aber ebenfalls versiegelt. 
Es war ein unterschied. Die Seiten wurden ruck zuck abgeschnitten,
aber hier ist die Geschwindigkeit fast in die Zeitlupe übergegangen. 

Das zeigt mir, einfach, an Ecken und Kanten, die später noch weiter verarbeitet werden
und nicht sofort sichtbar sind, kann schneller gearbeitet werden, als an anderen Stellen. 





Da ich leider die Fertigstellung der Kelly Handtasche nicht mit erleben kann,
weil die einzelnen Schritte bis Sonntag verteilt werden. 

Habe ich mir einfach mal die Kelly, welche in Regal stand, genauer angeschaut. Ich bin mir nicht sicher, ob die Handtaschen noch mal nach  dem zusammen nähen zum Imprägnieren gehen. Denn das Leder fühlt sich noch so weich und damit auch irgendwie verletzlich an.

Nun also hier die Version der Kelly Tasche in Rot und fertig.





Diese Seitenteile werden demnächst genäht werden.  Wurden hier schon vorbereitet. Die "lederpaspel" ist geklebt und hält super fest. Die Öffnungen sind mit einer Naht umrandet wie auch die Kante oben. Alles mit der Hand. Rechte Seite und die Linke Seite ist sehr gut auch von der Lederprägung zu sehen. 





Und so wird das dann aussehen. 


Was ist mir noch aufgefallen.

Von den zwei Öffnungen sind die beiden äußerlichen bereits geschrägt.
Auf den ersten Blick nicht sofort zu sehen, aber schauen wir doch mal genauer hin.
Das macht natürlich sinn und ist gut durch dacht.  





Von der anderen Handtasche habe ich auch Bilder gemacht,
aber was ich viel Interesster fand ist, wie genäht wird.

Das habe ich bei der Kelly verpasst, aber die Constance wird ja identisch genäht,
ist halt nur ein anders Model und hat auch andere Verarbeitungsschritte bzw. Reihenfolge.


Auch hier ist die Kante vor bevor es zusammen genäht wird, dekorativ (?) genäht.


Schaut euch den Inhalt der Schublade an. Oh.... so schön - diese Farbe! 


Es wird nach dem Sattlerstich, also mit zwei Nadeln genäht. 
Durch ein Loch wird jeweils im Kreuzstich jede Nadel durch geführt.
Der Sattlerstich ist stärker und flexible Naht, die aber sehr zeitaufwändig ist und
daher auch länger braucht als jeder Maschine. 




Das Gern ist ein Leinenzwirn, welches vor dem Nähen mit dem Bienenwachs von Hand gewachst wird.
Dadurch wird ist da Nähen einfacher, es verknotet sich nicht, die Naht wird mit der Zeit fest und sorgt zu dem, dass keine Feuchtigkeit in die Einstich löcher eindringt.


Damit das Garn nicht ständig aus dem Nadelöhr rutsch, zeigt uns die Dame wie schlicht, einfach und doch so raffiniert der Faden fixiert wird. 



Schauen wir mal genauer hin. Es sieht aus, als würde der Faden geflochten und am Ende verknotet.
Das ist aber nicht so. 


Zu Hause habe ich es direkt ausprobiert. 
Und ich zeige euch die Fotos Schritt für Schritt.

Das Garn wir 3 x mit der Nadel durch das Garn gestochen
und zwar durch den KURZEN Faden, 
dann über das Nadeöhr durch gezogen und fertig,
so rutsch der Faden nicht mehr raus. Ganz tolle Idee,
die ich sicherlich sehr oft anwenden werde. 





Nächste Woche dann ein ausführlicher Bericht Teil 2 
von Idee & Motiv zum fertigen Carré und anderen Seidenprodukten.

Ganz liebe Grüße, 


Kommentare

  1. Hallo, ich lese mich durch deinen Blog. Das macht Spaß. Wie bist du denn da reingekommen? Bestimmt war das Wahnsinnig kostspielig. Zu so etwas möchte ich auch mal. Bin aber nur Landei. Deshalb bin ich dankbar für deine Schöne Beschreibung. So nehme ich auch teil. Freu!.Gruß Anja

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    Antworten
    1. Hallo Anja! Willkommen auf meinem Blog und es freut mich dass es Dir gefällt.

      "Festival des Métiers" kostet kein Geld und kann von jedem besucht werden, ohne irgend eine Einladung zu haben oder ein VIP sein. Leider ist die Veranstaltung immer nur sehr kurz (5 Tage) und auch nur in Großstädten.
      Weil die auch die ganze Welt bereisen, ist es auch im Deutschland sehr rar. Nach München und Düsseldorf habe ich endlich es in Hamburg sehen können. Da ich gern die Veranstaltung noch mal besuchen möchte, werde ich meine Augen und Ohren offen halten und sobald ich erfahren habe, werde ich, wie schon damals auf meinem Blog eine Tipp/Hinweis geben. http://ladyshortsize.blogspot.de/2014/05/hermes-paris-festival-des-metiers-das.html

      Ganz liebe Grüße Anita

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