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Trenchcoat - Inspiration

Es war mal vor langer Zeit...ein Trenchcoat. 

Viele Zweifel und Fragen auf die es keine Antworten gab, plagten die Hobbyschneiderin, so ruckte die Herstellung wie auch die Fertigstellung des gewünschten Kleidungstückes in die weite Ferne.

Als es fast ins vergessene geriet, kam der Wandel. Denn durch die Herrichtung eines Ortes der Ruhe und Besinnung, kam auch die klaren Gedanken und das Bauchgefühl zurück.  

Gefestigt von der Idee, den ersten Mantel im leben zu Nähen, wurde der Mut auf genommen und die klaren Vorstellungen vom Mantel zum Master Piece Projekt gekürt.


Die Hobbyschneiderin ist sich sicher, dass nur mit 

GEDULD und  ZEIT 
das Master Piece Projekt etwas werden kann. 


Gern nimmt sie euch auf die Reise mit und hofft gleichzeitig auf  das eine oder andere Lebenszeichen von den Besuchern dieser Seite, die gern den einen oder anderen Tipp, Kritik oder Lob hinterlassen.


***

Der Schnitt wurde schon im November 2012 bei Burda als download schnitt gekauft.
Es ist der Schnitt Nr. 7237-DL "Trenchcoat - Bindegürtel, edel"

Es hat dann noch etwas gedauert, bis ich den Schnitt ausgedruckt und zusammen geklebt habe. Dann ging es recht schnell.  Die Kanten wurden mit der Overlock versäubert.

Der Stoff ist schon länger gekauft. Es war ein großer Rest von Hugo Boss. Es handelt sich um ein elastischen Baumwollstoff in der Farbe Stein. Die linke Seite ist glatt die Rechte hat eine leichte samtartige Oberfläche. Der Stoff ist dicht gewebt.

Für die Anprobe in Oktober  2013 wurden die einzelnen Schnittteile mit der Hand geheftet. Die Größe ist die 19. Für meinen kurzen Körperbau von 160 cm ideal.

Seit dem Zeitpunkt lag das Projekt in der Box und wurde erst vor kurzem wieder aufgenommen.

Nach dem der Schnitt nicht verändert werden muss habe ich die Stücke wieder aufgetrennt. Doch bevor das alles geschah, habe ich mit dem Mantel an der Schneiderpuppe ein paar kreative und gestalterische Maßnahmen vorgenommen.

Ich finde es sehr wichtig, sich vorher Gedanken zu machen, wie das Kleidungstück aussehen sollte. Zeichnung helfen (mir) nur bedingt. Ich muss mit den Material und dem Zubehör arbeiten. Ich nehme den Stoff und fange an zu drapieren. Bei dem Mantel habe ich nicht drapiert, aber mit Stoffresten und Knöpfen ein paar Applikationen provisorisch angesteckt. Hier für würde sich eine Schneiderpuppe mit einem weicheren Torso besser eignen, doch ich habe leider nur so ein Kunststoff ding, doch für meinen Zweck ausreichend.

Hier möchte ich mit euch ein paar Gedanken und Ideen für die Gestaltung des Mantels teilen.

Nach diesen Bildern, welche ich mit euch HIER schon mal geteilt habe sind die folgenden entstanden:
Eine Fotostrecke aus dem Jahr 2013:
Ich habe mit dem Nova Check Reststoff aus diesem Projekt gearbeitet.

















Das ist ganz schön viel - oder? Jetzt könnt ihr auch verstehen, warum ich das Projekt wieder zur Seite gelegt habe. Ich habe einfach diese Zeit gebraucht um meine Gedanken und Wünsche wieder in Einklang zu finden.

Hoffentlich seit Ihr genau so wie ich gespannt, wie es tatsächlich wird. Mehr darüber in nächsten Beitrag.

Viele Grüße und eine schöne Woche,

Kommentare

  1. Eine schöne Geschichte ist das, von der Hobbyschneiderin die sich einen Ort der Ruhe und Besinnung hergerichtet hat! :)
    Gerne lese ich wie dieser Klassiker für deine (klassich elegante) Garderobe langsam ensteht,

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. In einem schönen Zimmer arbeitet sich dreimal so gern ;-)
      Obwohl ich nicht wirklich gern schreibe. Aber es macht mir immer mehr Spaß, obwohl zusätzlicher Zeitaufwand, die Entstehungsgeschichte darzustellen. LG, Anita

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