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Trenchcoat - Anpassung der Passen

Am vorderteil, möchte ich jeweils links und rechts eine Passe haben und die Idee diese mit einem Schrägband einzufassen.

Zu erst Zeige ich euch meine - im leben ersten genähen Passen
NICHT NACHMACHEN! Was ist Falsch gelaufen!?
1.) einfach los legen ohne nach zu lesen 2.) zu schnell arbeiten 3.) nicht mit Zwillingsnadel arbeiten

Dann schaut das Ergebnis so aus, wie hier unten Vorgestellt. Aber ich habe wieder was dazu gelernt und zusätzlich ein Stück Stoff zum weiter Testen und Üben ;-)

Wie es richtig geht, zeige ich euch gern im Beitrag "Passen". Kommt bald.


Also fangen wir an und testen wie das Schrägband aussehen würde.

Siehe rechte Passe und DAS gefällt mir ganz und gar nicht. Also die linke mal anders abgesteckt.
Besser, aber nicht als Schrägband möglich.



Gleichzeitig habe ich auch schon die rückwärtige Passe von diesem Schnitt HIER. entnommen 
und zugeschnitten. 

Bei meinem Schnitt ist eigentlich keine Passe am Rücken vorgesehen. Daher musste eine vom anderen Schnitt kopieren. Hätte es selbst entwerfen können, aber es soll ja richtig werden;-)
Die Schnittvorlage habe ich in allen Größen abgezeichnet. 
Aber es passt die 38, was meiner Kurzgröße 19 entspricht.


Trotz der vielen gründlichen Vorüberlegungen, wird man im laufenden Projekt 
doch immer wieder neu Überrascht. 

So auch bei mir. 

Ich habe folgende Überlegung. 
Im Schnitt ist keine rückwertige Passe vorgesehen, ich möchte aber eine haben. 
So habe ich mir Gedanken gemacht, wie das aussehen würde, 
weil die vordere Passe den kompletten Armausschnitt einnimmt.  

Also habe ich die rückwärtige Passe zugeschnitten und 
an der Schneiderpuppe abgesteckt, um zu sehen wie das so wirkt. 

Und so schaut es dann aus:


Wie ich finde nicht besonders harmonisch und das gefällt mir nicht. 
Entscheidung, die vordere Passe kürzen und die rückwärtige etwas verlängern.




Nachteil bei der verkürzen Version, 
der Brustabnäher ist jetzt nicht mehr verdeckt. Dennoch gefällt es mir besser. 


Die rückwertige Passe habe ich auch noch mal verlängert, insbesondere zur Mitte hin.


Jetzt schaut es doch harmonischer aus und mit dieser Lösung bin ich sehr zufrieden. 


So wird es aussehen und ich freue mich schon.

Die Sonne schien durch das Dachfenster und hatte den Mantel wie mit einem Spott angeleuchtet.











Meine Entscheidung die Einfassung mit einem Schrägbands zu verarbeiten habe ich verworfen und mich für ein Paspelband entschieden. Dieses muss ich noch herstellen.
Die zugeschnitten 6 cm breiten Schrägbänder, habe ich halbiert 
und jetzt werden die ausgewählten Stücke mit einer dünnen Kordel zu einem Paspelband genäht.


In nächsten Beitrag geht es weiter. 
Ganz liebe Grüße,

Kommentare

  1. Es ist ein bisschen als wäre man selbst bei der Arbeit wenn man deine Doko liest. Diese Sache mit der Paspel will ich im Auge behalten... ich habe sowas noch nie gemacht bisher, nur mit fertigerm Paspelband.

    Liebe Grüße
    Immi

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  2. Ist wirklich nicht so schwer. Lohnt auch nur, wenn es ganz besonder Stoff sein soll, denn fertig gekaufte ist einfach eine große Zeitersparnis.
    Bin jedenfalls gespannt, was zu dazu sags;-) LG

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