Direkt zum Hauptbereich

Cape Styling

Es ist schon bekannt, dass ich gern Blazer trage. Im Winter greife ich zu meinen Wollblazern. Darunter trage ich gern ein Rollkragenpullover aus feinstrick, aber auch gern andere Ausschnitte, dann habe ich zusätzlich einen Schal um. Gern trage ich auch eine Bluse mit einem Pullunder darunter. Das Material für die Bluse ist Seide. Die Wollpullis lassen sich einfach darüber anziehen und wärmen zusätzlich. 

Um einen Blazer noch weit in den Winter hinein tragen zu können habe ich gefütterte Westen angezogen. Doch das geht auch nur bis zu einem bestimmten (gefühlten) Kältegrad. Da die Tweedblazer vom Material schon sehr dick sind, trage ich keinen Mantel darüber. Ich sehe dann aus wie ein Türsteher, wenn ihr wisst was ich damit meine;-)

Hier kommt mein Cape ins Spiel. Es hat die richtige länge, so dass ich es über einen Blazer anziehen kann. An den Schultern auch noch genügend Spiel, um die Wollblazer und natürlich mich nicht einzuengen. 

Den Stoff für das hier verwendete Cape habe ich so um die 3 Jahre im Stofflager. Es sollte von beginn an ein Cape werden, doch ich habe so viele Schnittmuster für ein Cape zusammen getragen, dass ich mich dann nicht entscheiden konnte. Dieses Jahr habe ich mir den Ruck gegeben und es bei den Hörnen gepackt. Es ist ein sehr einfach Schnitt den ich etwas abgewandelt habe. Vor 3 Jahre hätte ich es nicht gekonnt, da ich noch blutiger Anfänger war.

So ein Cape, sollte m.E., kann dann, weil es zeitlich chic ist, sowohl elegant aber auch sportlich und casual getragen werden. Ich denke es ist besser ein etwas hochwertigen Stoff und dezente Farbe sowie Schnitt zu wählen, da es sich dann leichter kombinierten lässt und dadurch vielseitiger getragen werden kann. 

Ich trage das Cape derzeit sehr oft, da ich es einfach überwerfen kann ohne mir Gedanken zu machen ob es dazu passt. Ob ich Jeans, Cordhose, ein Rock oder Kleid anhabe, alles passt und es hält die Wärme.

Vor kurzem habe ich es sogar mit meiner Lederjacke kombiniert. Nur offen kann ich das Cape mit der Lederjacke nicht tragen. Das Cape rutsch auf der glatten Oberfläche.
Schaut euch die Bilder an. Schön oder?

Cognac Lederjacke, Flechtgürtel, creme Rollkragenpullover, Jeans


Blaue Jeans, creme Rollkragenpullover aus Wolle, hellgrün Wollblazer und cognac Stiefellette

weiße Bluse,Cord Hose, Wollblazer, Cognac flecht Gürtel, Stiefellette und Tasche

weiße Bluse, dunkelbrauner Pullunder aus Wolle, hellbraune stretch Cordhose, kleines Seidentuch

Wollkleid mit Rollkragen in hellbeige, cognac Pumps und Tasche

Vor meinem Cape war das meine Option, schaut aber nicht besonders chic aus.

Daunenweste, Tweedblazer, Jeans, Stiefellette, Tasche
Viele Grüße und eine schönes Wochenende,

















Kommentare

  1. Ja, die Bilder bzw. deine gezeigten Outfits sind sehr schön und stimmig! Das Cape ist ein perfektes Bindeglied für deine Garderobe!
    Jetzt glaube ich dir auch dass du gern und viel Hosen trägst. :)

    Liebe Grüße
    Immi

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Anita,

    was für ein wunderbares Cape! Ich habe mich direkt ein wenig verliebt. Leider kann ich gar nicht nähen :( auch wenn dein Blog doch ein wenig Lust darauf macht, fehlt es mir leider (derzeit) an Zeit und Muße, es zu erlernen... da muss ich wohl warten, bis mir so ein Exemplar im Laden mal begegnet. Denn gerade so, wie du es auf dem letzten Bild (mit Kleid) kombinierst, finde ich es perfekt. So zeitlos klassisch-elegant!

    Mit vielen Grüßen, voll des Lobes für Blog & Werke,
    Lena

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo liebe Lena.
      Vielen Dank für Dein Kommentar.

      Diesen Winter ist Cape, Poncho und Umhang sehr im Trend, also ich könnte mir vorstellen, dass Du etwas für Dich finden wirst.
      Als ich mein Cape genäht habe, war es nicht im Trend, und so schwierig was im Geschäft zu finden.

      Wünsche Dir viel Erfolg- ich sehr zuversichtlich das Du ein schönes Teil für Dich finden wirst.
      LG Anita

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Elegant im langen Kleid zur Hochzeit

Mein Schnitt  Burda Style Nr. 123- 12/2011 den ich im laufe des Nähprozesses abgewandelt habe.

Gern hätte ich schöne Bilder vom Event mit dem Kleid, leider regnete es
so füge ich einige Tragebilder aus dem Nähzimmer.




Obwohl ich den Schnitt vor dem Stoffzuschnitt bereits gekürzt habe,  war das Kleid bei der Anprobe immer noch viel zu lang. 
Um die Silhouette des Schnitts an meine kurze Körperform anzupassen, entschied ich mich unterhalb der Brust für eine Empire-Naht.  Dann passte es sogar mit dem Rocksaum.
Die ärmellose Form des Kleides gefiel ganz gut, dennoch entschied ich mich für lange Ärmel.

Für meine erste Nähmaschine, eine Lucznik, kaufte ich mir damls ein Rollsaumnähfuss und dieser kam schon oft zum Einsatz. Auch dieses mal war mir dieser kleine Helfer eine große Hilfe.  

Vor einigen Monaten kürze ich auch das Kleid für meine Nichte. Der Chiffon ließ sich sogar noch viel besser vernähen,  als meiner Baumwoll-Seidenstoff. 
Ebenfalls ein wunderschönes blaues Kleid (dieses hier) …

Pretty in Pink - Spitzenkleid und Trenchcoat

Vor zwei Jahren nähte ich ein Kleid zu Ostern  mit einem sehr schönen Ausschnitt.
 DasPretty Woman Kleid
Weil ich gern mir ein neues Kleidungsstück zu besonderen Anlässen nähe, gibt es dieses Jahr (nicht nur) zu Ostern ein neues Kleid. 
Das Pretty in Pink Kleid.
1,5 m rosa Bogensspitze wurde  mit dem Schnitt Vogue V9123 in ein Etuikleid umgewandelt.
Mit einem traumhaft schönen Ausschnitt. Auf den bin ich absolut stolz,  weil ich mir den selbst ausgedacht habe.
Der Rahmt das Gesicht so schön ein  und bildet mit dem Bogenkante am Saum und Ärmel ein harmonisches Bild.
Spitze ist bekanntlich durchsichtig,   daher trage ich ein extra Kleid drunter. Es ist ein Unterkleid in nude aus Lycra, genäht nach dem Burdaschnitt 6964.
Vor fast genau 3 Jahren  nähte ich mir mein ersten Mantel ein klassischen Trenchcoat
Dieses Jahr wollte ich ein weitern Trenchcoat in rosa, kürzer als mein erster und ungefüttert,  damit dieser schön leicht und ideal für den Sommer ist.
Bei la mia boutique wurde ich f…

Ich packe meinen Koffer....

Ich packe meinen Koffer, ist das heutige Thema beim MMM
Kleidung die ich selbst nähen kann, versuche ich selbst zu nähen. Das dauert natürlich und so wurde es dieses Jahr im Kleiderschrank bei der Sommerbekleidung wirklich knapp. Ein paar neue Teile mussten her, die ich mit einander Kombinieren kann.
Entgegen meiner Neigung zum Trend bzw. Trendteilen, wurden ein paar Trend-Teile genäht. Liegt sicher auch daran, dass im Sommer die Bekleidung einfach nicht so lange hält. Dünner Stoff, Sonne, Schweiß, mehr Waschvorgänge usw.
Ärmel sind mir eine willkommene Abwechslung, das diese einfach von anderen "Problemzonen" ablenkt und auch eher langweilig wirkenden Kleidern einfach etwas mehr "Pepp" verleihen. So habe ich gleich zwei Kleider mit solchen Statement Ärmeln, also eine weite, schwingende Form genäht. Wobei das eine ein Shirt war, als Probekleid aber zum Kleid verlängert wurde um es später wieder abzuschneiden. Weil ich einfach auch die Probestücke gern auftrage.…