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Ein Cape für die Übergangszeit

Derzeit komme ich leider nur am Wochenende zum Nähen. So auch dieses Wochenende.

Als ich wieder mal mit dem Hund unterwegs war und ich nach einer Jacke griff, dachte ich mir, ach so ein Cape wäre für die kurze Gassi runde jetzt schön. Mein Stofflager hat ja eigentlich schon alles da. Also wurde doch mal Zeit, nach ein paar Jahen endlich das Projekt in Angriff zu nehmen, da ich mich noch wage an mein erstes Cape erinnert habe aber wusste dass es eigentlich recht fix zu nähen war. 

Hier der Schnitt "Cape Nr. 114 aus dem Heft 1 des Jahres 2010"
Technische Zeichnung BM1001 MG 1816 Technische Zeichnung
Bildquelle: Burdastyle.de
und hier meine Version, ich weiß nicht mehr wann ich es genäht habe.
Dsc_7509_largeDsc_7502_largeDsc_7499_largeDsc_7507_large

Der Schnitt ist sehr einfach und wirklich sehr fix zu nähen. Auch wenn der Schnitt in Lang-Größe ist, habe ich nichts, außer in der Gesamtlänge angepasst. Schulterbreite ist das Entschiedene. 

Tja, aber aus eben mal... wurde wieder ein neues Projekt. Geht es euch auch manchmal so? 

Es hätte doch so schnell fertig sein können, aber ich dachte mir,.... der Wollstoff fuselt doch ganz schön, Futter muss her. Da ich das Nova Check Muster nicht mehr für den Trenchcoat brauche und die Farbe perfekt zu dem Camel-Wollstoff passt, wurde dieses verwendet. 




(nur eine kleine Anmerkung am rande: Ich liebe kariete bzw. symmetrische Stoffe zu zu schneiden!
Siehe auch mein Kleid, klick HIER)


Dann dachte ich mir, ach so ein schönes Paspelband würde sich doch gut machen, also machen wir uns doch ein selber, so schwer ist es doch nicht. (ist wirklich nicht!)



Der Wollstoff ist aber sehr dick und meine weiße Kordelschnur wäre etwas verloren, so habe ich die Kordel ausgetauscht. Da ich keine dickere auf Lager hatte, habe ich einfach die Kordel, welche als Trageriemen von der Tüte des türkisfarbigen Drogeriemarkts (Douglas) verwendet. 



(Ähnliche Projekte mit Nova Check Verfeinerung HIER und HIER)

Dann dachte ich mir, ach ständig das Cape über den Kopf an zu ziehen finde ich echt unpraktisch, dann ändern wir es doch mal ab, also den Kragen länger machen. Leider zu wenig Stoff, so wurde dieser nicht mehr im Schrägen verlauf zu geschnitten.






So bei der Anprobe stellte ich fest, dass meine Arme eigentlich gern durch das Cape möchten. Soll ich ... ja, also schneiden wir ein Schlitz in den Stoff für die Armlöcher. Vorher habe ich Vlieseline aufgebügelt.




 So wird es von innen aussehen.


 Hier mal ohne Kragen


und hier mit Kragen (ist noch nicht angenäht)


Das hat was?!



Leider muss das gute Stück bis zum nächsten Wochenende warten. Nach der Arbeit ist es Abends einfach zu dunkel. In meinem Nähzimmer habe ich nur Wandlampen, die leider zum Nähen nicht ausreichend Licht bzw. in die falschen Ecken leuchten. 

Und wie war das Wochenende von euch?

Viele Grüße, 

Kommentare

  1. Ja, mir geht es ganz genauso, dass es immer anders kommt als ich denke und dass meine Näh-Projekte IMMER länger dauern als geschätzt. Aber wenn alles nach Plan läuft gibt es keinen kreativen Prozess und somit auch keine Designer-Cape. :)

    Liebe Grüße
    Immi

    AntwortenLöschen
  2. Oh, wie recht Du hast. Es wird ein extravagantes "Designer-Einzel-Stück".
    Aber es nervt schon, dass es immer dann so lange dauert;)

    AntwortenLöschen

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